Sensationsaufsteiger WSV Liezen fixiert mit Sieg über Trieben die Herbstmeisterschaft

Der SV Trieben empfing am Samstagnachmittag in der elften und letzten Runde im Herbstdurchgang der Gebietsliga Enns Steiermark den WSV Liezen. Für die Gäste, die als Favorit in die Partie gingen, ging es um den Herbstmeistertitel. Ein Sieg und alles war für den Sensationsaufsteiger geregelt. So kam es auch, denn die Liezener konnten sich letztlich klar mit 4:0 durchsetzen. Für die Tore der Gäste sorgten Marc Hollinger (zwei Treffer), Manuel Eingang und Davor Duran. Auch interessant: WSV Liezen spielte mehr als 50 Minuten mit einem Mann weniger, weil Mile Ignjatic Gelb-Rot gesehen hatte. Liezen holt sich somit mit 27 Punkten auf dem Konto den Herbstmeistertitel. 

Führung für Liezen

Dabei starten die Triebener stärker ins Match und setzen den Gegner von Beginn an unter Druck. Es ergeben sich auch gleich Torchancen, doch das Leder will nicht ins Tor von Goalie Kemal Selek. Der Schlussmann agiert stark, ist souverän. In der 18. Minute zappelt das Leder dann im Netz, allerdings im Netz von Liezen. Entgegen des Spielverlaufs stellt Liezen auf 1:0. Nach einer Flanke ist Marc Hollinger mit dem Kopf zur Stelle. Mit der Führung im Rücken will Liezen weitermachen, was aber nicht gelingt. In der 29. Minute macht Liezen das 2:0. Manuel Eingang ist nach einem Eckball per Abstauber erfolgreich und sorgt für klare Fronten. Mit dem 2:0 geht es dann auch in die Pause. Davor kassiert Mile Ignjatic die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiel bzw. Unsportlichkeit.

Trieben in Überzahl

In der zweiten Halbzeit ist Trieben das bessere Team. Sie können den Gegner unter Druck setzen. Das Überzahlspiel macht sich bemerkbar. Schon kurz vor der Pause hatten die Triebener Pech, als ein Freistoß nur an die Latte geht. Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Lattentreffer der Liezener. Liezen muss insgesamt aber eher verteidigen anstatt anzugreifen. Die Triebener riskieren in Folge immer mehr. Das ist auch notwendig, wenn man Zählbares aus der Partie mitnehmen will. Anstatt des Ausgleichs steht es in der 82. Minute 3:0 für den Aufsteiger. Hollinger darf jubeln. Kurz darauf ist der Endstand hergestellt. Davor Duran macht das 4:0. Nach etwas mehr als 90 Minuten pfeift der Schiedsrichter das Spiel ab. 

 

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