Vereinsbetreuer werden

Gösting: Martin Feiner tritt ein schweres Erbe an

Ganz ruhig verhält es sich bisher am Transfersmarkt des ASV Gösting. Laut Vereinsführung wird sich daran bis zum 2. Februar (Transferschluss) auch nicht mehr allzu viel ändern. Eine wichtige Personalie wurde aber bereits abgehandelt. Josef Schöberl steht in Zukunft nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Dafür übernimmt Martin Feiner die sportliche Führung beim Club aus der Gebietsliga Mitte. Feiner tritt damit ein schweres Erbe an, immerhin hat Schöberl die Mannschaft in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gecoacht. 

"Wir haben 15 Anfragen von Trainern bekommen, die bei uns arbeiten wollten. Dann haben wir es auf vier Kandidaten eingegrenzt und uns schlussendlich für Martin Feiner entschieden", sagt Göstings Obmann Johann Zötsch. Feiner ist mit nur 30 Jahren ein extrem junger Trainer, hat aber bereits die Uefa-B-Lizenz und war im Herbst auch schon in Edelstauden als Übungsleiter tätig. Seine Ausbeute war dabei aber nur minder erfolgreich. Mit einem Team, dass um den Titel spielen sollte, reichte es schlussendlich nur für Rang sechs, weshalb man sich nach der Herbstsaison auch trennte.

"Wollten etwas Neues ausprobieren"

"Wir wollten einmal was ganz anderes ausprobieren und geben Martin auch alle Zeit, die er braucht. Er hat gute Vorstellungen vom Fußball und deswegen wird es bei uns auch gut funktionieren", erklärt Zötsch. Der Rückzug von Schöberl war bereits zum Ende der Hinrunde klar. "Josef war ein super Trainer, aber die Arbeit lässt es bei ihm leider nicht mehr zu, dass er die nötige Zeit für den Verein aufbringen kann. Deswegen haben wir uns gemeinsam für diesen Schritt entschlossen", sagt Zötsch.