Spielberichte

Anschluss geschafft: Der ESK jubelt über den zweiten Saisonsieg!

Der ESK Graz hat schon bessere Zeiten gesehen, dennoch herrscht nach einer guten Vorbereitung so etwas wie Aufbruchstimmung in Eggenberg. Dies hat sicher mit der Rückkehr von ESK-Urgestein Markus Leeb zu tun, der mit Thomas Haueisen auch gleich einen Teamkollegen vom SC Loipersdorf zum Wechsel nach Graz überreden konnte. Ebenfalls zurück ist zudem Lukas Pehmer vom SC Bruck/Mur. Beim SV Weinitzen kann man sich nach der starken Hinrunde weiter nach oben orientieren. Trainer Oliver Prott hat seine Mannschaft nur punktuell verstärkt, mit Edeltechniker Aladin Hozanovic von Ligakonkurrent LUV Graz und dem temperamentvollen Futsaler Dimiter Tzimitikou soll an die guten Leistungen der Hinrunde in der Gebietsliga Mitte angeschlossen werden.

 

ESK sorgt für klare Verhältnisse

Bei schönstem Wetter tasten sich beide Mannschaften zunächst einmal ab, hohes Tempo sucht man in der ersten Halbzeit vergeblich. Bezeichnend, dass die Eggenberger Führung nach einem katastrophalen Eigenfehler in der Hintermannschaft entsteht. Playing-Trainer Philipp Pelzl sagt danke und schiebt zur 1:0 Führung ein. Das Spiel plätschert weiter so vor sich hin, und als die rund 50 Zuseher im weiten ASKÖ-Rund bereits den Halbzeit-Pfiff herbeisehnen, schlägt der Gastgeber noch einmal zu. Der in dieser Saison bisher glücklose Richard Pirklbauer lässt David Mera keine Chance, mit 2:0 geht es auch in die Kabinen.

Weinitzen wacht zu spät auf

Weinitzen-Zampano Oliver Prott möchte im zweiten Abschnitt neuen Schwung bringen, Dimiter Tzimitikou feiert sein Debüt für den blass gebliebenen Florian Sattler. Am Spielgeschehen ändert sich aber wenig, der ESK bleibt am Drücker und belohnt sich nach 72 Minuten mit dem 3:0, erneut ist Richard Pirklbauer der Torschütze. Jetzt wachen die Gäste plötzlich auf, kommen zu ersten kleinen Gelegenheiten. Am Ende muss aber ein Elfmeter herhalten, den Haudegen Dani Gradinariu souverän in die Maschen drischt. Als Joker Stipe Besker nur Minuten später sogar das 2:3 markiert, kommt noch kurz Dramatik auf, das Tabelleschlusslicht bringt das Ergebnis aber über die Zeit und feiert seinen zweiten Saisonsieg.

Stefan Müller

 

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