Punkt trotz Unterzahl: Vasoldsberg ärgert Gratwein!

Nach einem holprigen Einstieg in die Saison gelang es dem SV Gratwein-Straßengel immer mehr, ihr Spiel durchzuziehen und damit auch zu punkten. Auch in der ersten Frühjahrspartie war der Jubel groß, als Sebastian Kleinböck in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielen konnte. Mit einem weiteren Sieg über den USV Vasoldsberg könnte die Mannschaft auf die vorderen Plätze heranstoßen. Die Gäste wiederum benötigen jeden Punkt, um sich dem Abstiegskampf der Gebietsliga Mitte mit den Grazer Traditionsvereinen LUV und ESK zu entledigen.

Gratwein erzielt alle drei Tore

Schiedsrichter Patrik Kügerl pfeift die Partie bei herrlichem Wetter pünktlich an, rund 100 Zuseher wollen die Gratweiner weiter siegen sehen. Diese haben aber einen denkbar schlechten Start, besonders Tormann Christoph Ertl, der sich den Ball zum 0:1 selbst in die Maschen bugsiert. Die Gastgeber sind aber nur kurz geschockt, Lukas Gruber, Winterneuzugang aus Launsdorf, ist nur fünf Minuten später zur Stelle, dieses Mal hat Vasoldsberg-Keeper Andre Gloggnitzer das Nachsehen. In weiterer Folge dominieren die Gratweiner das Spiel, Vasoldsberg lauert auf Konter. Diese Taktik geht lange gut, ehe Arian Konjevod in der 37. Minute sein erstes Saisontor im Trikot der Gratweiner bejubeln darf. Mit diesem Ergebnis geht es auch in die Kabinen.

Vasoldsberg mit Punkt trotz Unterzahl

Beide Trainer ändern nichts an ihrer Startaufstellung, die Teams kommen unverändert aus den Kabinen. Auch am Spielverlauf ändert sich wenig, wenngleich von Vasoldsberg nun auch mehr Gefahr ausgeht. Ein goldenes Händchen beweist auf jeden Fall USV-Trainer Günter Gross, der in der 64. Minute Maximilian Zeisberger aufs Feld schickt. Dieser dankt ihm diese Einwechslung mit dem Ausgleich nur drei Minuten später. Weniger glücklich ist das Einsteigen von Stefan Skofitsch, der Vasoldsberger sieht in der 70. Minute glatt rot, Schiedsrichter Kügerl hat ihn als letzten Mann erkannt. Mit nur noch zehn Feldspielern wehren sich die Gäste mit vereinten Kräften gegen die drohende Niederlage, und tatsächlich schaffen es die Gratweiner nicht mehr, das 3:2 zu erzielen.

Stefan Müller