Unzmarkt schafft Befreiungsschlag

altNach zwei knappen 1:2-Niederlagen in den beiden Auftaktrunden stand der SV Erdbau MRuttnig Unzmarkt / Frauenburg im Derby gegen die USV St. Peter / J. in der 3. Runde der Gebietsliga Mur schon gehörig unter Zugzwang. In einem einseitigen Lokalduell gelang der Trattner-Elf jedoch der ersehnte Befreiungsschlag. Neben dem kuriosen Führungstreffer zum 1:0 durch Gernot Grasser (1.) fixierten Tore von Rene Reinprecht (22.) und Andreas Taferner (90.) den deutlichen Heimsieg.

Anfangsphase aus dem Kuriosenkabinett

Nicht alle der knapp 150 Besucher hatten im Murstadion Platz genommen, als es das erste Mal im Kasten der Gäste klingelte. Rene Reinprecht setzt die Verteidigung von St. Peter mit geschicktem Pressing unter Druck, Gäste-Goalie Gernot Liebminger gerät in die Bredouille, will klären,  schießt aber den ebenfalls attackierenden Gernot Grasser an, von dessen Körper der Ball über die gegnerische Torlinie trudelt – 1:0. Was für ein kurioser Treffer! Doch nicht genug der Hoppalas an diesem Nachmittag – dieses Mal ist es Unzmarkt-Keeper Thomas Pachlinger, der die Nerven seiner Mitspieler strapazierte. Einen Abstoß serviert der Schlussmann einem gegnerischen Stürmer der alleine aufs Tor ziehen kann, dann aber von Pachlinger geschickt abgedrängt wird und im Eins-gegen-Eins-Duell den Kürzeren zieht.

Nach gut 20 Minuten dann eine Kombination zum Zungeschnalzen der Heimischen. Andreas Taferner bedient Kapitän Walter Göttfried auf der rechten Seite ideal und der zirkelt eine Flanke nach Maß in den Strafraum, wo Rene Reinprecht zum 2:0 einnetzen kann. Bis zur Pause tut sich dann nicht mehr viel, bittet Schiedsrichter Kribernigg die beiden Teams nach 45 Minuten zum Pausentee.

Die Trattner-Elf kontrolliert das Match – St.Peter weitestgehend harmlos

Die Abwehr der Heimelf steht gut und unterbindet etwaige Angriffsbemühungen der Gäste meistens schon im Keim. Doch dann nach 83. Minuten der Schock für die Unzmarkter. „Obwohl unser Spielmacher Markus Kandler bei einem Zweikampf meiner Ansicht nach selber gefoult wird, zieht der Referee die zweite gelbe Karte und verweist ihn mit der Ampelkarte des Feldes“, so Coach Kurt Trattner.  Doch Spannung sollte keine mehr aufkommen. Die von Karl Freisl betreuten Gäste sind an diesem  Tag einfach zu harmlos. So ist es Andreas Taferner der, nach einem „Stanglpass“ von Rene Reinprecht, in der Schlussminute mit seinem Treffer den 3:0-Heimerfolg perfekt macht.

Kurt Trattner (Trainer SV Unzmarkt / Frauenburg): „Nach den beiden Auftaktpleiten ein ganz wichtiger Sieg, noch dazu im Derby. Das gibt meinen zuletzt doch etwas verunsicherten Spielern wieder eine kräftige Portion Selbstvertrauen. Einziger Wermutstropfen bleibt die Gelb-Rote gegen Spielmacher Markus Kandler, der in dieser Situation selbst gefoult wurde. Dieser Ausfall fürs nächste  Match schmerzt erheblich.“

von Redaktion

 

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