Vereinsbetreuer werden

Kein Selbstläufer für Knittelfeld! Aber auch kein Kraftakt

altEs müsste schon mit dem Teufel zugehen, damit die elf Punkte Vorsprung des FC Knittelfeld nicht für den Meistertitel in der Gebietsliga Mur reichen. Zu souverän waren die Rot-Weissen im Herbst, um sich noch große Sorgen machen zu müssen. So ähnlich sieht es auch Obmann Karl Dietmar Felser, der dementsprechend guter Dinge ist, dass man auch am Ende der Saison ganz oben steht. Sollten es am Ende statt den elf Zählern nur mehr fünf sein, hätte der Funktionär aber wohl auch keine Probleme. unterhaus.at wollte es genauer wissen.

"Der Teufel schläft nicht", gibt sich Felser zunächst vorsichtig. "Im Fußball ist schon so viel passiert und alles möglich. Wenn wir aber eine halbwegs normale Rückrunde spielen, sollte der Aufstieg klappen." Die Mannschaft arbeitet jedenfalls akribisch auf das große Ziel hin. Die Vereinsführung ist vollauf zufieden. "Es gibt eigentlich überhaupt nichts, was zu kritisieren wäre", so Felser.

Kein Selbstläufer

Es gäbe weder Verletzungen noch Einstellungsprobleme. "Alle wissen, dass wir nicht glauben dürfen, dass die Angelegenheit ein Selbstläufer wird. Und genau so wird auch trainiert. Alle geben Vollgas." Trainieren konnten die Knittelfelder von Beginn am eigenen Platz. "Wir haben heuer sehr gut mit der Gemeinde zusammen gearbeitet. Sowohl unser Rasen als auch der Gummiplatz war immer schneefrei", erklärt der Funktionär. "Das ist schon sehr wichtig." Die Testspiele trägt der Herbstmeister in Leoben aus. In den vier bisherigen Tests gegen WSV Liezen, Parschlug, Traboch und St. Lambrecht holte man drei Siege, wovon zwei mit 5:2 bzw. 8:0 sehr deutlich ausfielen. "Auch spielerisch passt es schon sehr gut."

Neuzugang ist eine Bereicherung

Auch Neuzugang Alexandu Neagu überzeugt den Funktionär. "Er hat schon jetzt gezeigt, was er drauf hat. Er ist auf jeden Fall eine Bereicherung", sagt Felser. "Ich weiß wirklich nicht, warum Obdach ihn abgegeben hat. Das ist mir ein Rätsel." Aus dem zweiten Neuzugang - es hätte ein Goalie kommen sollen - wurde übrigens nichts. "Wir sind uns leider finanziell nicht einig geworden.

von Redaktion

Fotoslide: RIPU-Sportfotos