Shatri-Festspiele! Adrian und Rafael ballern Krakaudorf zum Sieg gegen Judenburg!

Am 13. und zugleich letzten Spieltag in der Hinrunde prallten in der Gebietsliga Mur der USV Nah & Frisch Petzl Krakaudorf und der FC Stadtwerke Judenburg II aufeinander. Und dabei verzeichneten die Heimischen beim Hinrundenabschluss wahrlich einen Sterntag. Sehr viel lief wie am Schnürchen bzw. wurde dann auch nicht auf das Toreschießen vergessen. Mit den sechs Stück, die sich Adrian und Rafael Shatri brüderlich teilten, waren die Gäste dann letztlich noch sehr gut bedient. Für die Krakaudorfer bedeutet das auch, dass man es schaffte einen Respektsabstand zur Abstiegszone herzustellen. Auch die punktegleichen Judenburger können mit dem Gezeigten im Herbst soweit zufrieden sein. Mal sehen wohin sich die zwei Mannschaften dann in der Rückrunde entwickeln werden.

 

Eine halbe Stunde lang kann sich die Gästedefensive soweit schadlos halten

Beim Herbstausklang treffen bei dieser Begegnung zwei Mannschaften soweit auf Augenhöhe aufeinander. Das Vorhaben des Aufsteigers ist es dabei, sich mit einem Heimsieg unten raus aus der Tabelle zu manövrieren. Was aber ein ganz hartes Stück Arbeit werden könnte, denn die Judenburger blieben zuletzt gleich sechsmal unbesiegt bzw. befinden sich diese vollends auf der Siegerstraße. Aber der Erfolgswille war dann vom Start weg bei den Hausherren doch sehr ausgeprägt. So wird Chance um Chance herausgespielt, woran es vorerst mangelt, das ist die Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor. Die Judenburger sind praktisch die gesamte Spieldistanz in der Defensive beschäftigt, wonach sich nach vorne hin doch alles sehr in Grenzen hält. In der 30. Spielminute gelingt es der Jesner-Truppe dann aber in Führung zu gehen, Rafael Selman Shatri nützt dabei einen bestens getimten Querpass zum 1:0. Mit diesem "Dosenöffner" sollte dann in weiterer Folge auch vieles leichter gehen für den Aufsteiger, der es versteht die Moser-Mannen doch entsprechend auf die Wand zu spielen.

MarioWeilharterKrakaudorf Bildgröße ändern

Mario Weilharter und die Krakaudorfer präsentierten sich beim Herbstkehraus gegen die Judenburger in bester Geberlaune.

 

Bei den Krakaudorfern läuft in der Offensive nun alles wie geschmiert

Nur Augenblicke nach Wiederbeginn gelingt es dann Adrian Shatri, es seinem Bruder gleichzutun und auf 2:0 zu stellen. Damit war es dann auch um die Judenburger geschehen, die nun alle Hände voll zu tun haben, um die anbrausenden Hausherren einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Was dann aber nur sehr bedingt gelingen sollte, vor allem das Brüderpaar Adrian & Rafael Shatri konnte dann in keinster Weise der Partie mehr, entsprechend gezügelt werden. So legt jeder der Beiden jeweils noch zwei weitere Treffer drauf, demnach leuchtet dann zuletzt auch ein 6:0 von der Anzeigetafel im Alpenstadion. Rafael Shatri hält damit bei elf Saisontoren, was dann auch Platz 3 in der Schützenliste bedeutet, Bruder Adrian markierte in der Herbstrunde vier Tore. Die Judenburger fassten zwar ein halbes Dutzend aus, aber nachdem man zuvor wochenlang starke Darbietungen abrufen konnte, sollte diese Niederlage beim Herbstausklang doch verkraftbar sein. Jetzt geht es ab in die Winterpause – die Gebietsliga Mur startet dann wieder am 18. März 2017.

 

USV KRAKAUDORF - FC JUDENBURG II 6:0 (1:0)

Alpenstadion, 70 Zuseher, SR: Felber Daniel

Torfolge: 1:0 (30. R. Shatri), 2:0 (46. A. Shatri), 3:0 (58. A. Shatri), 4:0 (65. R. Shatri), 5:0 (69. R. Shatri), 6:0 (86. A. Shatri)

Stimme zum Spiel:

Alexander Jesner, Trainer Krakaudorf:

"Das war einer von jenen Tagen, wo soweit alles aufgegangen ist. Bei etwas mehr Nachdruck wäre die Niederlage für die Judenburger wohl noch empfindlich höher ausgefallen."

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Foto: Richard Purgstaller

geschrieben von: Robert Tafeit

 

 

 

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