Stubenberg nutzt den Patzer von Dechantskirchen und kann im Kampf um Platz zwei Boden gut machen!

Am Samstag empfing der USV Hödl Hof Stubenberg in der 24. Runde der Gebietsliga Ost den UFC St. Jakob im Walde. Für die Stubenberger ist im Kampf um den erhofften Relegationsplatz noch alles möglich, während die Gäste aus St. Jakob auf Grund ihrem gesicherten Tabellenplatz frei aufspielen können. In einer attraktiven Begegnung konnten sich am Ende die Hausherren durchsetzen und das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.

St. Jakob schlägt kurz vor der Pause zurück

Beide Mannschaften tun sich anfangs schwer ins Spiel zu finden. Nach rund zehn Minuten aber übernehmen die Hausherren die Kontrolle über das Spielgeschehen und lassen den Ball und den Gegner laufen. Die Stubenberger können immer wieder durch Standards gefährlich werden, wie nach etwa 20 Minuten, als Marco Pavlic nach einem Kopfball nur an Torhüter Pfleger scheitert. Nur wenige Minuten später ist es wieder ein Eckball der vorm Tor der Gäste für Gefahr sorgt. Nach der Hereingabe schraubt sich Kriegl in die Höhe, kann den Ball aber nicht mehr richtig platzieren und setzt ihn knapp neben das Tor. Nach etwas mehr als 30 Spielminuten belohnen sich die Gastgeber für ihre spielerische Überlegenheit. Benjamin Schmallegger spielt einen schönen Ball auf Slaven Hlisc, der den Ball zweimal springen lässt und ihn volley ins lange Eck zur Führung wuchtet. Doch die Führung hält nicht lange, denn kurz vor der Pause schlagen die Gäste, nach einer schönen Kombination, durch Kostelac, der den Torhüter verlädt und einschiebt, zurück.

Hlisc schnürt den Doppelpack

In der zweiten Halbzeit sind es von Beginn an die Hausherren, die die Oberhand über das Spielgeschehen haben, aber mit ihren Chancen zu leichtsinnig umgehen und diese nicht nutzen können. Wiederum kommen die Stubenberger nach Freistößen und Eckbällen zu einigen Chancen, die sie aber nicht verwerten können. Kriegl Markus ist es, der sich wiederum in einem Kopfballduell durchsetzen kann und den Ball aufs Tor bringt, doch Keeper Pfleger macht sich lang und kann die Führung der Hausherren noch verhindern. Im Laufe der zweiten Halbzeit ist deutlich zu erkennen, dass die Stubenberger die Fitteren sind und so können sie sich nach 68 Minuten auch für ihre Leistung belohnen. Hlisc sprintet auf die erste Stange und kann einen Stangelpass von Pavlic aus kurzer Distanz zum 2:1 verwerten. Nach der erneuten Führung der Hausherren werfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, doch sie können nie wirklich gefährlich vor den Kasten von Keeper Schmallegger kommen. In der Nachspielzeit ist es dann der eingewechselte Hofer, der den Ball ins kurze Kreuzeck zimmert und den 3:1-Endstand fixiert.

Gerhard Rupert Friess (Trainer Stubenberg): "Je länger das Spiel dauerte desto besser waren wir im Spiel. Leide konnten wir unsere Chancen nicht nutzen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Am Ende haben wir den Sieg mit einer guten mannschaftlichen Leistung verdient und nun gilt volle Konzentration für die letzten beiden Begegnungen."

von Fabian Lechmann

 

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