Naintsch überrascht Pinggau und surft weiter auf Erfolgswelle

SU Naintsch
Pinggau-Friedberg

Am Samstag empfing SU G1-Personal Schotterwerk Christandl Naintsch vor eigenem Publikum den Tabellenvierten FC Pinggau-Friedberg. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen. Diese gab es am Ende für die Naintscher, die sich mit 2:0 durchsetzen konnten. Es ist der fünfte Sieg im sechsten Spiel in der Rückrunde. 


Starke Naintscher

Die Naintscher sind von der ersten Minute an gut im Spiel. Die Pinggauer wirken etwas überrascht von der offensiven Spielweise des Außenseiters, der im Frühjahr bisher keine Partie verloren hat. Nach 13 Minuten hat Rene Kainer bereits die erste tolle Gelegenheit auf ein Tor, trifft aber aus kurzer Distanz nicht. Dann ist es Slaven Hlisc, der sich vor dem gegnerischen Tor widerfindet, aber das Leder nicht im Tor unterbringt, gefolgt von einer Chance von Thomas Fiedler. In dieser Phase ist der Pinggauer Goalie Adam Schmidmajer, der zum Spielverderber wird. In der 20. Minute bewahrt ist er dann aber chancenlos. Manfred Dunst steht goldrichtig und drückt das Leder über die Linie. Das Gegentor ist ein Weckruf für die Pinggauer, die in Folge Gas geben und ihrerseits für Druck sorgen. In der ersten Halbzeit fallen aber keine Tore mehr. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause.

Pinggau riskiert

In der zweiten Halbzeit startet Pinggau besser und nimmt den Schwung vom Ende der ersten Halbzeit mit. Man gibt ordentlich Gas und der Naintscher Verteidigung eine Aufgabe. Danijel Mesaric ist in dieser Phase als Abwehrchef gefragt. Die Gäste riskieren in Folge immer mehr und werfen alles in die Schlacht. Naintsch wartet auf den entscheidenden Konter, der aber vorerst auf sich warten lässt. Anstatt des Ausgleichs fällt in der Schlussphase aber plötzlich doch das 2:0. David Katzer bleibt vor dem Kasten eiskalt und bringt in der 84. Minute seine Mitspieler mit diesem Tor zum Jubeln, neuer Spielstand 2:0. Damit ist für klare Fronten gesorgt und das Spiel entschieden. Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters geht SU Naintsch als Sieger vom grünen Rasen, besiegt Pinggau-Friedberg mit 2:0. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen SV Festenburg beweisen, Pinggau-Friedberg trifft auf USK Raiffeisen Puch bei Weiz und hofft auf einen Sieg.

Ewald Gugatschka (Sportlicher Leiter): "Riesenkompliment an mein Team. Wir haben einen starken Gegner besiegt und die Form bestätigt. So kann es gerne weitergehen."

Bester Spieler: Danijel Mesaric (Defensive, Naintsch)

 

 

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