Naintsch tut sich schwer, holt aber drei Punkte gegen St. Jakob

SU Naintsch
UFC St. Jakob/W.

Am Samstag traf in der 23. Runde der Gebietsliga Ost der Tabellensechste SU G1-Personal Schotterwerk Christandl Naintsch vor heimischem Publikum auf den Tabellenneunten UFC St. Jakob im Walde. SU G1-Personal Schotterwerk Christandl Naintsch verlor in Runde 22 mit 0:1 gegen USV RB Kaindorf/H., während UFC St. Jakob im Walde 5:2 gegen St. Johann/Haide gewann . In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte kein Team das bessere Ende für sich. Beide Mannschaften mussten sich nach einem Unentschieden mit einem Punkt begnügen. Diese Mal konnten sich die Naintscher mit 4:2 durchsetzen kehren auf die Siegerstraße zurück. 


Führung für die Gäste

In diesem Spiel gibt es viele Tore zu sehen, die Besucher kommen also voll auf ihre Kosten. Die Gäste sind zunächst das bessere Team, während sich Naintsch vor eigenem Publikum schwer tut. So sollte es auch nicht lange dauern, ehe die Gäste das 1:0 erzielen. Stefan Zink lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance. Der Rückstand ist so etwas wie der Wecker für die Heimischen, die dann Gas geben. Man will unbedingt Zählbares zu Hause behalten. Dann ein schneller Angriff und In Minute 35 drückt Manfred Dunst den Ball über die Linie. Nur wenige Augenblicke darauf ist der Doppelschlag für die Naintscher perfekt. Lukas Kulmer wird wunderschön in Szene gesetzt und schließt zum 2:1 ab. Damit haben die Naintscher das Spiel gedreht. Nach etwas mehr als 46 Minuten beendet der Schiedsrichter Halbzeit eins und gönnt den Fans eine kurze Verschnaufpause.

Naintsch in Durchgang zwei mit Blitzstart

Die Naintscher kommen stark aus der Kabine, können den Schwung vom Ende der ersten Halbzeit mitnehmen. Lukas Kulmer nützt in Minute 48 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertet zum 3:1. Damit ist für klare Fronten gesorgt. Jetzt ist St. Jakob gefordert. Die Gäste müssen jetzt mehr riskieren, wenn es mit Zählbarem klappen soll. Man wirft alles nach vorne. Plötzlich zeigt der Schiri im Naintsch-Strafraum auf den Elfmeterpunkt: Stefan Zink tritt an und verwandelt sicher ins Kreuzeck. Damit ist wieder Spannung drin. Die Gäste werfen jetzt alles nach vorne, geben Vollgas, doch anstatt des Ausgleichs fällt das 4:2. Die Neintscher hatten etwas umgestellt, was zum Erfolg führt. Es sollte der eingewechselte Michael Hack in Minute 77 sein, der das vierte Tor erzielt. Das ist gleichzeitig der Endstand. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und SU Naintsch darf nach einem 4:2 über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln.

Ewald Gugatschka (Sportlicher Leiter Naintsch): "Ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben. Die Mannschaft hat super reagiert. Die erste halbe Stunde haben wir aber verschlafen. Das sollte uns nicht passieren. Jetzt warten noch drei harte Runden auf uns, bevor es in die verdiente Sommerpause geht."

Bester Spieler: Lukas Kulmer (Verteidiger Naintsch)

 

 

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