Großwilfersdorf meldet sich ins Titelrennen zurück

altaltEine kleine Überraschung gab es im Titelkampf in der steirischen Gebietsliga Süd im Schwarzautalstadion zu Wolfsberg. Der heimische SV Steirerfleisch musste sich den Gästen aus Großwilfersdorf knapp aber doch mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. Dieser Erfolg spielt nicht nur den direkten Gegner der Wolfsberger in die Karten, sondern bringt auch die Wieser-Elf zurück ins Rennen um den Aufstieg in die Unterliga Süd. Die Vorentscheidung zu Gunsten der Mannen aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld fiel bereits in den ersten 20 Minuten.


Doppelschlag durch zwei Neuzugänge

Nicht weniger als 200 Zuseher sind ins Schwarzautalstadion gekommen, um nach mehr als zwei Wochen fußballfreier Zeit wieder ein Spiel miterleben zu dürfen. Und vor allem die heimischen Fans staunen nicht schlecht, in welch gutem Zustand der Platz in Wolfsberg trotz der schlechten Witterung der letzten Wochen ist, aber auch, dass es nach nicht einmal 19 Minuten bereits 0:2 steht. Noch beachtlicher ist dies aufgrund der Tatsache, dass die Gäste stark dezimiert antreten müssen, fehlen doch mit Paugger (Verletzung im Abschlusstraining), Iber (erkrankt) und Deimel (Dienst) drei Stammkräfte. Trotzdem ist es nach knapp fünf Minuten der Neuzugang aus Riegersburg, Stefan Weiß, der nach einem Einwurf auf der rechten Seite und einem Querpass von Luka Frljuzec die Kugel über zur frühen Führung der Gäste über die Linie drückt. Keine 15 Minuten später kommt Frljuzec nach einem weiten Ausschluss von Keeper Mario Lang an den Ball, deckt diesen gut ab und bedient den wiedergenesenen Sturmtank Stjepan Dzidzic ideal. Dieser marschiert unaufhaltsam durch den Wolfsberger Strafraum und wuchtet die Kugel unhaltbar ins kurze Kreuzeck zur raschen 0:2-Vorentscheidung. Bei den sonst vor eigenem Publikum zumeist souverän agierenden Wölfen läuft heute, zumindest vor der Pause, wenig bis gar nichts zusammen. Die einzige nennenswerte Szene ist ein Stangler von Kapitän Gernot Schlögl zur Mitte, der allerdings keinen Abnehmer findet. 

Wolfsbergs Anschlusstreffer in hektischer Schlussphase fällt zu spät

Heim-Coach Helmut Jauk reagiert auf die Vorstellung seiner Elf und bringt mit dem Seitenwechsel auch zwei neue Kräfte in die Partoe, was dem Spiel der Hausherren sichtlich gut tut. Die Großwilfersdorfer werden immer weiter in die eigene Hälfte zurückgedrängt und müssen sich nun auf das Konterspiel verlegen. Diese Gegenstöße sind dann aber zumeist gefährlich, was Frljuzec und Dzidzic ein ums andere Mal unter Beweis stellen. Die dickste Möglichkeit für die Wieser-Jungs hat dann aber Neuzugang Muamar Cosic, dessen Freistoßbombe aus mehr als 25 Metern im letzten Moment von Goalie Franz Hackl aus dem Eck gefischt werden kann. Nach rund 70 Minuten schwinden dann allerdings merklich die Kräfte der Großwilfersdorfer, sodass die Heimischen immer mehr Spielanteile für sich verbuchen können. Die Schlussphase ist dann an Hektik und Dramatik kaum zu überbieten. Zuerst muss Florian Lueger, der lautstark ein aus seiner Sicht nicht geahndetes Foulspiel an ihm moniert, mit der Ampelkarte verfrüht unter die Dusche. Der daraus resultierende Freistoß von der linken Seite kommt hoch zur Mitte und kann dort nur kurz aus der Gefahrenzone gebracht werden, denn am 16er lauert Kajetan Jauk und trifft volley zum 1:2-Anschlusstreffer. In der allerletzten Szene gibt es noch einen Eckball für die Wölfe, der zwar gut in den Fünfer kommt, aber von den heroisch kämpfenden Großwilfersdorfer geklärt werden kann, sodass es beim knappen Auswärtssieg der Wieser-Elf bleibt.

SVU Steirerfleisch Wolfsberg - USC Raiffeisen Großwilfersdorf 1:2 (0:2)
Torfolge: 0:1 Stefan Weiß (5.), 0:2 Stjepan Dzidzic (19.), 1:2 Kajetan Jauk (87.)

Erwin Wieser (Trainer Großwilfersdorf): "Gottseidank ist das erste Spiel gespielt! Schön, dass wir trotz aller Ausfälle und Verschiebungen ruhig geblieben sind, und nun auch noch einen perfekten Start ins Frühjahr hinlegen konnten. Gratulation an das Team, das heute die Partie in den ersten 60 Minuten klar beherrscht und toll gekämpft hat. Der Sieg war aus meiner Sicht absolut verdient! Danke auch an den Ernstl (Fink/Physiotherapeut, Anm. der Redaktion), der an der raschen Genesung von Stipo wesentlichen Anteil und somit auch am Sieg hat!"

von Markus Pammer

 

 

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