Autsch! Großwilfersdorf geht mit 1:5 am Kirchbacher Tivoli unter!

kirchbach tusgrosswilfersdorf uscDiese Donnerstag-Runde in der steirischen Gebietsliga Süd war definitiv nicht die der Vereine aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Zwar konnte Bad Blumau in allerletzter Sekunde in St. Peter gewinnen aber die restlichen drei Mannschaften gingen teils gewaltig unter. So auch der USC Großwilfersdorf. Die Mannen von Erwin Wieser, der den TUS Kirchbach einmal mehr als "Meister der Standardsituationen bezeichnet, waren am Tivoli absolut chancenlos, sodass sich die Hausherren problemlos und deutlich mit 5:1 (4:1) durchsetzen konnten. Hoffnung keimte bei den Gästen nach dem 3:1-Anschlusstreffer nur für wenige Augenblicke auf, ehe Kapitän Gernot Luttenberger mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel bereits vor dem Seitenwechsel alles klar machte.


Klare Verhältnisse schon vor der Pause

Bei strömendem Regen, tiefem Boden und vor nur rund 100 Zusehern zeigen beide Teams trotz der widrigen Umstände eine durchwegs ansehnliche Partie. Diese startet auch gleich mit einer Chance der Hausherren, als nach einer Vuckovic-Flanke der USC-Keeper Christopher Pauger vor dem heranrutschenden Dominik Suppan klären kann. Binnen drei Minuten (10.-13.) gibt es dann zwei Entscheidungen der Unparteiischen Anna Doppelhofer, die die Gäste früh auf die Verliererstraße bringen. Anze Stegne kommt im Strafraum zu Fall, woraufhin Elferkönig Christoph Süssmaier den dafür verhängten Strafstoß sicher verwandelt. Die zweite strittige Szene ist dann auch schon der Vorbote für das 2:0. Dieses Mal gibt es nach einem Zweikampf, in dem Nino Vuckovic involviert ist, Freistoß für die Hausherren aus aussichtsreicher Position. Gernot Luttenberger nimmt Maß und nach seinen berühmt berüchtigten drei Schritten Anlauf sitzt die Kugel flach im Tormanneck. Just in der Dranperiode der Großwilfersdorfer, die in Person von "Stipo" Dzidzic und Luka Frljuzec einige gute Möglichkeiten vorfinden, diese aber allesamt ungenutzt lassen, schlägt es erneut hinter Christopher Pauger im Kasten des USC ein. Nach einem weiten Ausschss kommt Nino Vuckovic an den Ball, der das Leder in sehenswerter Manier flach ins Eck zirkelt. Keine fünf Minuten später gibt es den ersten und gleichzeitig auch einzigen Hoffnungsschimmer am GroWi-Horizont an diesem verregneten Donnerstag-Nachmittag. Nach einem Eckball von Stefano Iber nickt Goalgetter Frljuzec zum 3:1-Anschlusstreffer ein. Das sollte aber noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein, denn in der 44. Minute ist es erneut Kapitän Gernot Luttenberger, der einen weiteren ruhenden Ball zum 4:1-Pausenstand über die Mauer zirkelt.

Vuckovic trifft zum zwölften Mal und zieht mit Luttenberger gleich

Ohne die kurz vor dem Seitenwechsel verletzten Chrisi Pauger und Manuel Haushofer starten die Gäste aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in die zweite Halbzeit. Es gibt zwar hüben wie drüben sehenswerte Angriffsbemühungen, allerdings ohne dass dabei wirkliche Torgefahr aufkommt. Nach etwas mehr als einer Stunde wird es dem Abwehrchef der Heimischen Christoph Süssmaier dann allerdings zu bunt, und er setzt zu einem 50-Meter-Sololauf an, welchen er mit einem satten Schuss abschließt. Diesen kann Ersatzkeeper Mario Lang zwar noch nach vorne abwehren, beim Nachschuss von Nino Vuckovic, der ebenso wie Luttenberger damit einen Doppelpack schnürt, aus kurzer Distanz ist Lang allerdings chancenlos. Kurz vor dem Schlusspfiff wäre der perfekte Tag der Kirchbacher beinahe noch ein wenig getrübt worden. Cristoffer Koschatzky geht zu übermotiviert in einen Zweikampf und hat dabei Glück, von der Schiedsrichterin nicht mit Rot in die Kabinen geschickt zu werden. Diese belässt es bei einer Verwarnung, sodass die Partie doch noch mit 22 Spielern und einem klaren 5:1 für die Hausherren zu Ende geht.

TUS Raiba Kirchbach - USC Raiffeisen Großwilfersdorf 5:1 (4:1)
Torfolge: 1:0 Christoph Süssmaier (10.), 2:0 Gernot Luttenberger (13.), 3:0 Nino Vuckovic (32.), 3:1 Luka Frljuzec (37.), 4:1 Gernot Luttenberger (44.), 5:1 Nino Vuckovic (65.)

Erwin Wieser (Trainer Großwilfersdorf): "Man muss Kirchbach zur Effizienz gratulieren. Aus sieben Chancen fünf Tore zu machen, ist absolut top. Bei uns ist es wie verhext! Vorne haben wir die Seuche am Fuß, und hinten agieren wir dazu noch glücklos."

 

von Markus Pammer

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