Gebietsliga Süd

Die Goalgetter der Liga: Marcel Gider - Deutsch Goritz

altWenn sie ihren Auftrag am Feld erfüllen, stehen die Massen Kopf! Dieser besondere Moment, in welchem das Stadion erbebt, tausende Fans parallel einen Freudenschrei ins Rund brüllen, ist zumeist ihnen vorbehalten - den Goalgettern. Tor ist gleich Tor! Oder doch nicht? In unserer neuen unterhaus.at-Serie "Die Goalgetter der Liga" beleuchten wir die besten Torschützen der Hinrunde ganz genau und erstellen ein Abschlussranking. Macht er seine Tore nur gegen die Schießbuden der Liga oder auch gegen die Großen? Überrumpelt er die Gegner schon in den Anfangsminuten oder wird sein Killerinstinkt erst in der Schlussphase geweckt? Und - Wie wichtig sind seine Tore? Ausgleichs- oder Führungstreffer oder nur Ergebniskosmetik? Im dritten Teil unserer neuen Rubrik lesen Sie über Deutsch Goritzs Stürmer Marcel Gider.

Statistik Marcel Gider:

Marcel Gider
Tore 12
Minuten pro Tor 96,7
1. Herbstsaisonhälfte (Runde 1 - 6) 4 (33,33%)
2. Herbstsaisonhälfte (Runde 7- 13) 8 (66,66%)
1. Halbzeit 6 (50%)
2. Halbzeit 6 (50%)
01. - 30. Minute 4 (33,33%)
31. - 60. Minute 3 (25%)
61. - 90. Minute 5 (41,66%)
Elfmetertore 2 (16%)
Heimtore 7 (58,33%)
Auswärtstore 5 (41,66%)
Keine Tore (13 Spiele) 3 (38%)
Führungstore 5 (41,66%)
Ausgleichstore 2 (16%)
Siegestore 0 (0%)
Tore gegen Nachzügler (Platz 11 - 14) 5 (41,66%)
Tore gegen Mittelständler (Platz 5 - 10) 4 (33,33%)
Tore gegen Spitzenteams ( Platz 1 - 4) 3 (25%)

Ansteigende Form

Marcel Gider, Stürmer von Deutsch Goritz, wird sich ärgern, dass die Hinrunde in der Gebietsliga Süd vorbei ist. Es dauerte zwar lange, bis er in Fahrt kam (nur vier Tore in den ersten sechs Runden), doch dann gab er ordentlich Gas. Im zweiten Saisonabschnitt netzte er ganze acht Mal. Seine Formkurve ist also ganz klar steigend. Wir werden beobachten, was der Spieler im Frühjahr macht und ob er dort anschließen kann, wo er im Herbst aufgehört hat.

Ansonsten ausgeglichen

Alle anderen Bilanzen sind relativ ausgeglichen. Er trifft gleich gern in der ersten Halbzeit wie in der zweiten. Zu Hause machte er dafür um zwei Tore mehr als auswärts. Gider traf gegen die Top-Teams genauso wie gegen die Mittelständler und die Mannschaften aus dem Tabellenkeller. Er ist auch jederzeit gefährlich. In der letzten halben Stunde machte er beispielsweise fünf Tore, auch wenn ihm dabei kein Siegtreffer gelang. Brandgefährlich macht ihn diese Fähigkeit aber allemal. .

von Martin Mandl

 

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