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Radkersburg scheitert an Kirchbach

bad-radkersburg sgkirchbach tusÜber 150 Fußballfans machten sich am Samstagnachmittag auf den Weg, um sich das Spiel in der Gebietsliga Süd zwischen der SG Radkersburg und dem TUS Kirchbach anzusehen. Die beiden Mannschaften spielten bemüht und versuchten das Zepter in die Hand zu nehmen. Geprägt war das Spiel allerdings durch einige Fehlpfiffe des Schiedsrichters. Die etwas Glücklicheren waren am Ende die Gäste aus Kirchbach, die das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden konnten.

Viele Fehlpfiffe

Die 22 Akteure starten schwungvoll in die Partie und versuchen sofort das Zepter in die Hand zu nehmen. Schon nach zwei Minuten wird es in Radkersburg das erste Mal laut. Elfmeteralarm im Strafraum der Kirchbacher, doch die Pfeife des Schiedsrichters bleibt stumm. Die Gastgeber wollen sich davon aber nicht einschüchtern lassen und geben weiterhin Gas. Auch Kirchbach kämpft beherzt und versucht gefährlich in den Strafraum der Hausherren zu kommen – was den Gästen auch gelingt, doch sie treffen nur die Latte. Nach etwa einer halben Stunde können die Radkersburger aufjubeln. Marcel Hernach geht rechts durch und spielt aus etwa 25 Meter Entfernung den Torhüter, zum 1:0 aus. Nur wenige Minuten später können die Kirchbacher aber bereits ausgleichen. Jaka Bizjak netzt zum 1:1.

Kirchbach kann jubeln

Auch in der zweiten Halbzeit ist das Spiel von Fehlpfiffen des Schiedsrichters geprägt. Die beiden Mannschaften versuchen aber bemüht weiterzuspielen. In der 66. Minute wird es wieder laut, Kirchbach bekommt einen Freistoß zugesprochen, welchen Gernot Luttenberger direkt zum 2:1 für die auswärtige Elf verwertet. Der Jubelschrei der mitgereisten Fans ist gerade erst verhallt, schon können die Heimischen ausgleichen. Tadej Lukman zieht nach einer Flanke halbvolley ab. Die Hausherren versuchen nun das Tempo noch einmal zu erhöhen und kommen zu guten Chancen, kassieren in der 83. Minute aber den dritten Gegentreffer – Cristoffer Koschatzky dreht jubelnd ab.

Christian Jurkowitsch (Sektionsleiter Radkersburg): „Ein X wäre mehr als gerecht gewesen. Es war ein gutes Fußballspiel, doch die Fehlpfiffe des Schiedsrichters machten alles zunichte. Es waren auf beiden Seiten Fehlpfiffe, bei uns aber noch die gravierenderen, schließlich haben zwei zu einem Gegentreffer geführt. Es hat Chancen auf beiden Seiten gegeben, beide Teams spielten bemüht. Das Spiel haben wir aber nicht verloren, wegen der Fehlpfiffe sondern weil wir unsere Chancen nicht reingemacht haben.“

von Redaktion