Spannung in der letzten Runde: Kaindorf und St. Stefan wollen auf den Tabellenführer Lankowitz aufschließen.

Die letzte Runde der Gebietsliga West hat es in sich. Im Schlagerspiel trifft der SV Raiffeisen Fliesen Adi Kaindorf auf den SVU RB St. Stefan ob Stainz. Kaindorf liegt mit 27 Punkten auf dem dritten Platz, die Gäste aus St. Stefan belegen Platz Zwei und haben 30 Punkte. Der Ligaleader FC Lankowitz will aber die Tabellenführung nicht aus der Hand geben und sich mit einem Sieg in Grenzland selbst zum Herbstmeister machen.   

Eine heiße Stimmung erwartet die Besucher am Samstag um 14 Uhr am Sportplatz in Kaindorf, wenn der USV St. Stefan zu Gast ist. Schiedsrichter der Partie ist Franz Leitinger, als sein Assistent fungiert Franz Hofer. Die Gäste aus dem Schilcherland haben in der laufenden Herbstsaison als einziges Team noch nie verloren. Kaindorf will natürlich die Serie reißen lassen und die eigenen Fans im letzten Heimspiel der Herbstsaison nicht enttäuschen.

St. Stefan/Stainz und Kaindorf sind nur drei Punkte voneinander getrennt, beide wollen an der Spitze dran bleiben.

Für St. Stefan ist sogar theoretisch der Herbstmeistertitel drinnen, allerdings nur, wenn die Truppe von Trainer Thomas Strudl hoch gewinnt und gleichzeitig der Leader Lankowitz hoch verliert. Die Kaindorfer, mit Coach Michael Hermann, die sich ja als Saisonziel den Wiederaufstieg in die Unterliga gesetzt haben, geht es um nicht weniger, bei einem Sieg bleiben sie auf Tuchfühlung mit dem Tabellenführer.

Der FC Lankowitz hat es selbst in der Hand und kann aus eigener Kraft Herbstmeister werden.

Aber auch der derzeitige Leader FC Lankowitz will im letzten Spiel noch einen Dreier einfahren und sich in der erfolgreichen ersten Herbstsaison nach dem Aufstieg die Winterkrone aufsetzen. Die Elf von Thomas Eisner gastiert am Sonntag um 14 Uhr in Grenzland. Auf dieses Spiel werden mit Sicherheit alle Kaindorfer und St. Stefaner Augen gerichtet werden. Ligaportal.at wird natürlich über beide Begegnungen berichten.

 

Stimmen zur letzten Runde:

Michael Hermann, Trainer Kaindorf: „Wir wollen den Drive der letzten Spiele mitnehmen und eine tollen Performance abliefern. Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen super entwickelt, wir bleiben aber am Boden und werden den Gegner sicher nicht unterschätzen. St. Stefan ist für mich das stärkste Team in der Liga und steht nicht umsonst so weit oben.“

Thomas Strudl, Trainer St. Stefan ob Stainz: „Wir sind mit einem Unentschieden zufrieden. Kaindorf spielt zuhause, ist eine sehr gute Mannschaft. Außerdem haben wir zwei gesperrte Stammspieler, deshalb wäre ein Remis ein gutes Ergebnis. Wir wollten schon vorne mitspielen, dass wir jetzt punktegleich mit dem Ersten sind, übersteigt unsere Erwartungen. Das Spiel wird sicher spannend und ein heißes Duell.“

Thomas Eisner, Trainer FC Lankowitz: „Wir sind in der glücklichen Lage aus eigener Kraft Herbstmeister zu werden. Ich werde das Spiel Kaindorf – St. Stefan zwar beobachten, aber in Wahrheit schauen wir nur auf uns selbst. Nach dem ursprünglichen Saisonziel Top 5, haben wir unser Ziel mit einer Platzierung unter den Top 3 nach oben gesetzt. Wenn es noch mehr wird, sind wir natürlich auch nicht unglücklich.“

by René Dretnik

 

 

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