6:1 Kantersieg: Der SV St. Stefan ob Stainz schießt sich gegen Preding den Frust vom Leib

SVU St. Stefan/St.
FC Preding

Am Freitag empfing SVU RB Immo Resch St. Stefan ob Stainz vor eigenem Publikum den Tabellendreizehnten FC Erhart Preding. Die beiden Mannschaften waren vor dieser Begegnung die einzigen Teams in der Gebietsliga West, die bisher noch keine Punkte einfahren konnten. Die 120 Besucher im Schilcherlandstadon sahen ein torreiches, mit vielen gelben Karten und zwei Ausschlüssen gespicktes Spiel, das am Ende mit den Gastgebern einen würdigen und verdienten Sieger fand.

Emanuel Steiner bringt den FC Erhart Preding früh in Front, St. Stefan kann kurz vor der Halbzeit ausgleichen

Von Beginn an geht es zumeist nur in eine Richtung.Der FC Erhart Preding ist auf dem Platz die aktivere Mannschaft und übt Druck auf die gegnerische Abwehr aus. Eigentlich hatten die Fans erwartet, dass die Heimischen das Spiel kontrollieren würden, bis zur 40. Minute trügte aber der Schein, der FC Erhart Preding war zu Beginn die bessere Mannschaft und ging auch verdient mit 0:1 in Front. Emanuel Steiner lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance und versenkt den Ball in der 15. Minute. Die Zuseher müssen lange auf den Ausgleich warten, es dauert bis zur 40. Spielminute, ehe Efosa Onaghinor trifft und die Zuschauer jubeln lässt. Mit dem 1:1 Pausenstand beendet der Unparteiische Stojan Vukota die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause. Bereits in der ersten Halbzeit muss der Schiedsrichter insgesamt drei Mal in die Tasche greifen und die Gelbe Karte zücken. Die Predinger Spieler Christopher Steinmetz, Philipp Bretterklieber und der St. Stefaner Matthias Lichtenegger werden verwarnt.

St. Stefan beginnt den zweiten Durchgang mit einem Blitzstart, Efosa Onaghinor trifft dreimal ins Schwarze

In Minute 49 fasst sich Paul Hendler ein Herz und verwertet überlegt zum 2:1. In der 62. Minute sieht Christopher Steinmetz die gelb-rote Karte und muss vorzeitig den Platz verlassen. Efosa Onaghinor nützt in Minute 67 eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr und schließt zum 3:1 ab. Fast im Minutentakt geht es jetzt in Ähnlicher Tonart weiter. In der 70. Minute findet der Predinger Tormann Mario Gollner in Efosa Onaghinor abermals seinen Meister, der Dreifachtorschütze netzt zum 4:1 ein. Nach diesem Erfolgserlebnis und ob der numerischen Überlegenheit erhöht der SVU St. Stefan/St. jetzt weiter den Druck und zwingt den Gegner zu Fehlern. Der nächste Treffer lässt nicht lange auf sich warten, Paul Hendler versenkt in Minute 71 das runde Leder im Kasten. Zu allem Überdruss muss Philipp Bretterklieber in der 82. Minute frühzeitig das Feld verlassen. Eine Unsportlichkeit seinerseits wird vom gnadenlosen Schiedsrichter mit Gelb-Rot geahndet. Jetzt agieren die Gäste nur mehr mit neun Mann und St. Stefan kann das Spiel trocken nachhause spielen. Doch die Gastgeber hatten noch nicht genug. In Minute 87 fasst sich Daniel Hechtl ein Herz und vollendet eiskalt zum 6:1. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und SVU St. Stefan/St. darf nach einem 6:1 über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln. Ein wahres Fussballfest für die Zuseher, nicht oft sieht man in einer Begegnung sieben Tore, acht gelbe Karten und zweimal die Ampelkarte. Ein wichtiger Sieg für die Heimmannschaft St. Stefan ob Stainz, die Elf von Peter Kaposzta klettert jetzt in der Tabelle gleich um sieben Plätze nach oben und ist die rote Laterne los. Der FC Preding wartet hingegen immer noch auf den ersten Sieg und ist jetzt das alleinige Tabellenschlusslicht. In der nächsten Runde muss St. Stefan in der Fremde gegen Eibiswald antreten, der FC Preding erwartet Stallhofen und hofft weiterhin auf die ersten Punkte. 

 

SV ST. STEFAN/STAINZ - FC PREDING 6:1 (1:1)

Torfolge: 0:1 (15. Steiner), 1:1 (40. Onaghinor), 2:1 (49. Hendler) 3:1 und 4:1 (67. und 70. Onaghinor), 5:1 (71. Hendler), 6:1 (87. Hechtl)

 

Stimmen zum Spiel: 

Peter Kaposzta, Trainer St. Stefan ob Stainz:

"Wir haben heute nicht gut gespielt. Zum Glück haben einige Einzelleistungen die Mannschaft gerettet und das Spiel gewonnen. Ohne die roten Karten würde das Ergebnis sicher nicht so aussehen. Ich erwarte von meinem Team in Zukunft eindeutig mehr."

Bernhard Langmann, Obmann Preding: 

"Das war ein sehr gutes Gebietsligaspiel. Wir sind gut gestartet und haben schnell ins Match gefunden. Die Begegnung ist nach dem 1:2 gekippt, das Ergebnis täuscht, das Spiel stand trotzdem auf Messers Schneide. Mit der Leistung bis zum 1:2 war ich eigentlich zufrieden." 

 

Bester Spieler: Efosa Onaghinor

 

by René Dretnik

 

 


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