Vereinsbetreuer werden

Keine Unruhe in Irdning

irdning.jpgIn den letzten vier Runden nur drei Punkte eingefahren und in der Tabelle vom Platz an der Sonne auf den siebten Rang zurückgefallen. Bei vielen Vereinen würden bereits die Alarmglocken läuten, nicht so beim ATV Irdning. Grund genug um uns mit dem Obmann-Stellvertreter und Presseverantwortlichen in Personalunion Gernot Eingang über die aktuelle Situation zu unterhalten. Er erklärt, was für ihn an der aktuellen Situation verbesserungswürdig ist, warum man in Irdning eigentlich gar nicht so unzufrieden ist und von wem er sich deutlich mehr erwartet.

Grundsätzlich nicht unzufrieden
Trotz der eher mageren Ausbeute in den vergangenen Partien ist man von Seiten der Irdninger nicht unzufrieden mit dem aktuellen Tabellenrang. "Wir hätten sicher in dem einen oder anderen Spiel mehr Punkt machen können oder auch müssen, aber grundsätzlich sind wir nicht unzufrieden. Es fehlt zwar nach hinten nicht viel, aber auch nach vorne ist es nicht viel", so Eingang, der seinen ATV mit zwei bis drei guten Leistungen wieder ganz vorne in der Tabelle sieht, zur aktuellen Lage. In Irdning hadert man aber mit der Leistung der Unparteiischen, deren Entscheidungen in den vergangenen Partien durchaus anders hätten ausfallen können. Und auch die Sperre von Toptorjäger Philipp Schnabl trägt ihren Teil zur aktuellen Unserie bei.

Ziele bleiben unverändert
Egal wie es momentan in der Tabelle aussieht, die Ziele der Blau-Weißen aus Irdning bleiben die Gleichen wie vor einem Jahr: "Wir wollen auf keinen Fall absteigen und wollen uns im gesicherten Mittelfeld aufhalten". Trotz der herrausragenden Vorsaison bleibt man in Irdning bescheiden, auch wenn man sich insgeheim etwas mehr erhofft. Innerhalb des Teams gibt es für Eingang kaum Grund zur Aufregung: "Die Mannschaft ist intakt, die Einstellung der Mannschaft stimmt zum Großteil und an der Arbeit von Trainer Andreas Schmid gibt es auch nichts auszusetzten. Der Eine oder Andere hat vielleicht in letzter Zeit geglaubt, es geht von selbst. Aber diese Sachen sind ausgeräumt und gehören der Vergangenheit an."

Kritikpunkt Zuschauer
Wirklich unzufrieden zeigt sich der stellvertretende Obmann nur von den Zuschauern beziehungsweise vom Zuschauerzuspruch in Irdning. "Die Jungs haben es sich einfach verdient, vor mehr als 200 Leuten zu spielen", ist Eingang über den geringen Zuschauerzuspruch in der vergangenen Zeit verärgert. "Der eingeschweißte Haufen ist zwar immer voll dabei und gibt Gas, aber vom Rest der Fans kommt meiner Meinung nach zu wenig", so Eingang. Wie wichtig der Rückhalt der Fans ist, konnte man beim Heimspiel gegen Anger sehen, als nach dem 0:1-Rückstand die Fans die Mannschaft aufweckten. "Wenn aber nach 15 Minuten die ersten so genannten Fans schon ins Spielfeld schreien, zum Teil auch unter der Gürtellinie, dann wünscht man sich schon, das so manche Zuseher unseren Jungs mehr Toleranzspielraum einräumen", äußert er seinen Unmut.

Dem kommenden Spiel am Freitag (19 Uhr) zu Hause gegen Fürstenfeld sieht man gelassen entgegen. Eingang dazu: "Grundsätzlich sind, wenn man zu Hause spielt, drei Punkte eingeplant. Fix einplanen kann man einen Sieg natürlich nicht, aber wir werden sicher mit der Einstellung in das Spiel gehen, das wir die vollen Punkte holen".

von Gernot Komar