Fürstenfeld schickte Anger mit einem halben Dutzend im Gepäck heim

fuerstenfeld.jpganger.jpgMit einer sehr effizienten Chancenauswertung besiegt der SC Raiffeisen Fürstenfeld den SV ADA Anger mit 6:0 (1:0). Anger geriet bereits früh in numerische Unterlegenheit und ließ die Fürstenfelder viel zu leicht zu Toren kommen. Glänzend aufgelegt heute zum ersten Mal in dieser Saison die Fürstenfelder Offensivabteilung, die nach fünf Toren in acht Spielen nun in einer einzigen Partie derengleich sechs nachlegte. Als Torschützen dürften sich sowohl Robert Statthaler in Halbzeit eins als auch Andreas Glaser, Bastian Jedliczka, Andreas Wilfling, Markus Wruntschko und auch noch der eingewechselte Nico Binder per Elfer feiern lassen.

Ausschluss und ein Hebertor

Das Spiel beginnt wie in Fürstenfeld bereits gewohnt mit Dauerregen vor 200 Zusehern mit einem Abtasten beider Mannschaften. Nach der ersten und einzigen Topchance der Gäste aus Anger an diesem Nachmittag durch Martin Schöberl überschlagen sich allerdings die (wohl spielentscheidenden) Ereignisse. Markus Streilhofer darf nach zwei Gelbfouls binnen acht Minuten seinen Arbeitstag bereits nach 32 Minuten unter der Dusche beenden. Von diesem Zeitpunkt an spielen nur noch die Hausherren, und Robert Statthaler bringt die Heimelf mit einem Traumtor per Heber kurz vor der Pause in Führung.

Schützenfest als Befreiungsschlag

Die Fürstenfelder bieten ihren Fans in den zweiten 45 Minuten die bereits in den ersten acht Runden lang ersehnten Tore. Während die Mannschaft aus Anger zu keiner Torchance mehr kommt, machen es die Gastgeber diesmal besser als in den acht vorherigen Runden zusammen. Nach fünf Toren bisher am Habenkonto, setzen die Jungs aus der Thermenhauptstadt diesmal sechs Volltreffer nach und machen den ersten Schritt aus dem Tabellenkeller.

Andreas Glaser stellt nach 50 Minuten nach Idealvorlage von Robert Statthaler auf 2:0. Den nächsten Treffer steuert Bastian Jedliczka bei. Vermutlich die schönste Kombination an diesem Fußballnachmittag in Fürstenfeld. Andreas Glaser bereitet hier nämlich per Ferse traumhaft vor. Das 4:0 entsteht aus einem Stangenschuss von Christopher Hartinger. Andreas Wilfling steht goldrichtig und verwertet den abspringenden Ball. Danach schläft die Partie allerdings etwas ein, und es dauert bis zur 81. Minute ehe Markus Wruntschko per Kopf auf 5:0 stellt. Den Schlußpunkt setzt der eingewechselte Nico Binder per Elfmeter. Denselbigen hatte er davor selbst herausgeholt.

Mit diesem Sieg klettert Fürstenfeld auf den zehnten Rang und schließt sowohl in Punkten als auch in der Tordifferenz zu Anger auf, das auf Rang neun liegt. In der nächsten Runde kommt es zu zwei Kellerduellen. Fürstenfeld ist bei Flavia Solva zu Gast, während Anger ein wichtiges Heimspiel gegen das Tabellenschlußlich aus Pöllau bestreiten muss.

Stimmen zum Spiel:

Nico Binder (Torschütze zum 6:0): "Endlich hatte wir auch das nötige Glück auf unserer Seite. Wir haben alles aus dem Training umgesetzt und hoffen auch bei Flavia mit einer solchen Leistung Punkte sammeln zu können."

Günter Schwab (Torschütze zum 6:0): "Ich bin zwar mit dem Sieg zufrieden, aber nicht mit der Leistung mit der dieser zustande gekommen ist. Nähere Gründe dazu können auf unserer offiziellen Homepage nachlesen"

Martin Heil (Trainer des SV ADA Anger): "Man darf nach einem Ausschluss hier natürlich mit 2:0 verlieren. Ich kann mit der Leistung meiner Mannschaft allerdings nur bis zum 3:0 zufrieden sein. Was danach passiert ist, sah bei einigen nach absoluter Arbeitsverweigerung aus. Wir werden in der nächste Woche noch einiges sehr kritisch zu besprechen haben!"

von Markus Pammer

 

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