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Jungfalken prolongieren Erfolgslauf

kindberg.jpgkapfenberg.jpgDie SV Superfund Kapfenberg Amateure siegten am Samstagnachmittag gegen SVA LPS Kindberg im Stadion Kindbergdörfl mit 2:1. Die Jungfalken fuhren damit bereits den dritten Sieg in Serie ein. "Ein Derby zu gewinnen ist sowieso schon toll. Noch wichtiger ist es aber, dass wir an Pachern dran bleiben", meinte Sektionsleiter Karl Brandl kurz nach der Partie. Kindberg war zwar bemüht, konnte gegen die spielerisch sehr starken Kapfenberger aber wenig ausrichten. Kindberg-Trainer Jürgen Auffinger sah es realistisch: "Wir waren heute einfach nicht effektiv genug. Es hätten sich nämlich vor allem in Halbzeit zwei durchaus Möglichkeiten zu weiteren Toren ergeben."

Die Amateure starteten blitzartig. Bereits in Minute fünf jubelten die Böhlerstädter über das 1:0. Lukas Stadler verwandelte einen Freistoß aus 18 Metern. Kindberg zeigte sich vom frühen Rückstand aber nicht sonderlich beeindruckt. Drazan Sekic und Co spielten munter weiter. Nur wirklich zwingende Chancen schauten dabei nicht heraus. Ganz im Gegenteil zu Kapfenberg: Die Elf von Trainer Kurt Russ spielte sich etliche Sitzer heraus, scheiterte aber jedes Mal an den Reflexen von Michael Kautschitz. Mit dem 1:0 für die Gäste ging die Partie dann auch in die Pause.

Glückliches Händchen

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie Abschnitt eins. Kapfenberg dominierte weitgehend das Geschehen und Kindberg versuchte Schritt zu halten. Das gelang nicht so ganz. "Dass Kapfenberg spielerisch stark ist, weiß jeder. Wir waren heute einfach nicht gut genug", so Auffinger. Da half auch  der neue Mann Peter Melek nichts, der in der Halbzeitpause für Michael Wolf gekommen war.  Kurt Russ bewies in der 57. Spielminute mit der Einwechslung von Thomas Hirschhofer für Michael Gregoritsch da schon eher ein glücklicheres Händchen. Hirschhofer erzielte nur zwei Minuten darauf das 2:0 per Kopf. Die Hausherren kamen in weiterer Folge über den Anschlusstreffer durch Markus Stockreiter in Minute 77 nicht mehr hinweg. 

von Martin Mandl