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Die "Wiederauferstehung" Liezens

liezen.jpggleisdorf.jpgUnd wieder wurde nichts mit einem Sieg: FC Gleisdorf 09 verlor im dritten Samstagspiel bei SC Knauf Liezen deutlich mit 0:3. Die Hausherren gewannen verdient und hätten auch noch das eine oder andere Tor mehr erzielen können. "Ich denke, der Sieg war sogar hochverdient. Wenn man bedenkt, dass zuden zwei Mal Aluminium rettete wir als Draufgabe wir auch noch zwei Mal alleine auf den Torhüter zugerannt sind", meinte Obmann Werner Rohrer, der nach drei Nullnummern in Serie endlich wieder über einen Dreier jubeln durfte. Gleisdorf hatte hingegen wenig zu feiern. "An dieser Niederlage ist nichts zu rütteln, auch wenn ich meine, dass wir durchaus Torchancen gehabt hätten", sagte FC-Sektionsleiter Rene Hahn.



Dabei ließen sich die Liezener sehr lange für das erste Tor Zeit. Erst in Minute 45 erlöste Kapitän Christian Stangl seine Mannschaft und das Publikum. Er setzte einen Flugkopfball nach einer Flanke von Alfred Müller in perfekter Manier ins Tor der Gäste. "Wir haben das Gegentor wieder einmal zum ungünstigsten Zetpunkt gekriegt", so Hahn. Wie wahr, den kurz darauf pfiff Schiedsrichter Kurt Duschek in die Halbzeitpause. 

Haynie entschied Partie
 
Das mit dem ungünstigsten Zeitpunkt setzte sich auch in Spielhälfte zwei fort. In der 58 Spielminute war es nämlich wieder Stangl, der das Leder im Tor unterbrachte - dieses Mal per Freistoß, wobei Gäste-Goalie Martin Klug dabei etwas unglücklich aussah. Nur zwei Minuten später war der Kuchen dann endgültig gegessen. Dumitru Pirvu spielte den Ball in die Tiefe in den Lauf von Daniel Haynie. Er schloss zum 3:0 ab.

"Der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr", sagte Rohrer und legte nach: "Ich habe immer gesagt, dass die Burschen es können und wir nicht umsonst in den Top-Drei stehen. Heute sind wir sozusagen wiederauferstanden." Hahn kritisierte aufgrund zweier Verletzungen (Stefan Meissl und Alan Mesaric) ein wenig das Schiedsrichterteam. "Der Schirir hätte diese Fouls unterbinden müssen. Trotzdem soll das keine Ausrede sein. Wir waren einfach nicht stark genug."

von Martin Mandl