Fehring-Präsident wehrt sich gegen Reiner-Vorwürfe

fehring.jpgNach den heftigen Anschuldigungen von Ex-Trainer Ludwig Reiner (im steirerliga.at-Interview) setzt sich Fehring-Präsident Josef Kern im Gespräch mit steirerliga.at zur Wehr. "Ich verstehe, dass er enttäuscht ist, weil er nicht mehr bei uns Trainer ist", erklärt Kern und ergänzt. "Wir haben uns im Verein deswegen zur Trennung von Ludwig Reiner ausgesprochen, weil wir nicht mehr davon überzeugt waren, dass er die Mannschaft für den harten Kampf um den Klassenerhalt ausreichend motivieren hätte können."

Fehring-Präsident Kern weist auch den Vorwurf zurück, dass Reiner aufgrund seines Disputs mit Tormann Georg Winkler seinen Platz an der Seitenlinie räumen hat müssen. "Der Vorfall zwischen Winkler und Reiner war nicht der Grund für unsere Entscheidung. Aber so, wie Herr Reiner es darstellt, dass die Mannschaft von seinem Abgang geschockt war, war es nicht. Ich kann jetzt keine Prozentzahlen sagen, aber der Großteil unserer Spieler war nicht unbedingt unglücklich damit, dass wir uns von ihm getrennt haben", betont Kern. 

Auch das Telefongespräch mit Ex-Köflach-Trainer Gregor Pötscher, dem Trainerkollegen und Freund von Ludwig Reiner, zwei Wochen vor dem offiziellen Rauswurf, verteidigte Kern: "Es ist doch legitim, dass wir uns als Verein an andere Trainer wenden, wenn wir mit der Situation nicht zufrieden sind. Auch wenn es noch nicht ganz fix ist, dass man sich vom eigenen Coach endgültig trennt."

Neuer Trainer wird am Dienstag präsentiert

Wer der Nachfolger von Ludwig Reiner auf der Betreuerbank der Fehringer wird, steht bereits fest. Am morgigen Dienstagabend wird der neue Cheftrainer präsentiert. Kern ließ sich auf steirerliga.at-Anfrage den Namen nicht entlocken, aber er erklärte, dass er ein bekannter Mann in der steirischen Landesliga sei.

von Günter Baumgartner 

 

 

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