MIt Wildon in die Top-Fünf

wildon.jpg In der bevorstehenden Frühjahrssaison soll die Tordifferenz des SV Raiffeisen Wildon gedreht werden – wenn es nach der sportlichen Leitung Wildons geht, ist der von Pachern verpflichtete Rene Glashüttner genau der richtige Mann dafür. In der Hinrunde musste der 28-jährige Tormann nur fünf Mal hinter sich greifen. Mit dieser Bilanz soll er auch der Mannschaft von Trainer Udo Kleindienst helfen und diese verstärken. Er ist übrigens der einzige Neuzugang der Südsteirer.

Seine im Herbst erbrachte Leistung kann sich sehen lassen, denn in der Hinrunde konnte der beim Bundesheer Beschäftigte mit der Mannschaft des SV Pachern ganze sieben Mal zu null spielen und bekam wie erwähnt nur fünf Gegentore - "zwei meiner fünf Tore bekam ich beim Spiel gegen Wildon", erzählt Glashüttner lächelnd.

Begonnen hat seine Karriere beim GAK; mit 16 Jahren verließ er den Rotjacken-Nachwuchs, um seinen fußballerischen Werdegang bei Flavia Solva fortzusetzen. Dort knüpfte er erste Kontakte mit derzeitigen Vereinskollegen – sowohl der sportliche Leiter Michael Sammt als auch Coach Kleindienst waren zeitgleich mit ihm in Wagna auf dem Spielfeld. Vom südsteirischen Traditionsverein wechselte Glashüttner dann wieder zurück zum GAK, was für ihn eigentlich die letzte Station vor seinem Karriereende darstellen sollte. "Nach meiner Rückkehr zum GAK wollte ich eigentlich aufhören, Fußball zu spielen", berichtet er und setzte in weiterer Folge einen vorübergehenden Schlussstrich und machte sich die Teilnahme beim Ironman zum neuen Ziel, welches er nach wie vor anstrebt.

"Nach einer Zeit haben sich mich aber wieder zum kicken überredet", erklärt der Goalie. Nach zwei Jahren feierte er sein Comeback beim SV Straden. Auf seine Einsätze in der Oberliga folgte der Wechsel zum Landesligisten Pachern. "Ein Wechsel zu Wildon war schon im Sommer Thema, doch die vertragliche Vereinbarung mit Pachern wollte ich einhalten", kommentiert Glashüttner seinen Vereinswechsel.

In den ersten beiden Trainingswochen konnte er sich schon ein Bild des Vereins machen: "Ich fühle mich sehr wohl und es ist eine lustige und eingeschworene Truppe. Auch das familiäre Umfeld gefällt mir sehr gut.", fasst Glashüttner seine bisherigen Eindrücke zusammen. Die Arbeit von Trainer Udo Kleindienst zeichnet sich für ihn durch dessen Vorbereitung aus - jedes Training ist anders und wirkt gut überlegt und geplant.

Die Chancen, in der kommenden Saison Wildons „Einser-Goalie“ zu sein, stehen für ihn 50:50, denn für ihn ist Tormann-Kollege Stefan Schwarzl ein sehr guter Torhüter und in der Vorbereitung bekamen bisher beide die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. In der Mannschaft sieht er viel Potenzial und äußert sich zur kommenden Saison: "Ein Cup-Platz ist das Ziel und das ist auch drinnen." Als seine Aufgabe sieht der gebürtige Grazer nicht nur das Halten von Bällen – "Ich will einen Teil dazu beitragen, dass die Abwehr harmoniert und auch funktioniert." Das Ziel mit seiner neuen Mannschaft: "Ich möchte mit Wildon unter die Top-Fünf der Liga!"

von Sarah Puchmann 

 

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