Zeiringer wagt Wechsel innerhalb Liezens

liezen.jpgMit der Verpflichtung von Stevie Zeiringer hat sich der SC Knauf Liezen in der Winterübertrittszeit die Dienste eines der verheißungsvollsten Talente der Region gesichert. Nach mehreren Jahren in der Oberliga ist das Wagnis steirische Landesliga der logische nächste Schritt in der fußballerischen Laufbahn des 19-Jährigen. Pikantes Detail am Rande: Der Mittelfeldspieler kam ausgerechnet vom Stadtrivalen WSV Liezen. Bei steirerliga.at spricht er über seine Beweggründe für den Wechsel, Stammplatzaussichten und seine Stärken.

Die Kampfmannschaftskarriere von Stevie Zeiringer begann einst mit einem Blitzstart. Bereits mit dem zarten Alter von 15 Jahren avancierte er zum fixen Bestandteil des Oberligateams des SV Rottenmann. Dementsprechend hoch waren stets die Erwartungen, die er an sich selbst stellte. „Die nächste Herausforderung Landesliga“ war es laut Zeiringer auch, die ihn zu diesem Wechsel bewegte. Den eigenen Stärken ist sich der sympathische Linksfuß dabei durchaus bewusst: „Mit meiner Schnelligkeit auf den ersten Metern bin ich für jeden Gegner schwer zu halten.“ Außerdem verfügt der selbstbewusste Maschinenbautechniker-Lehrling über einen extrem starken Schuss.

Dass diese Mischung ihn zu einem äußerst torgefährlichen Mittelfeldspieler macht, hat er mit zwölf Toren in den letzten eineinhalb Saisonen mehrfach unter Beweis gestellt. Diese Treffer erzielte er übrigens ausgerechnet für den Stadtrivalen WSV Liezen. Wie der SC Liezen durfte auch der zweite Liezener Verein im Herbst – nicht zuletzt dank eines Stevie Zeiringers in Hochform – einen unglaublichen Höhenflug erleben. Zwischenzeitlich kämpfte das von Trainerfuchs Anton Eder gecoachte Team sogar um die absolute Tabellenspitze der Oberliga Nord mit. Ein weiteres Indiz dafür, dass in der nördlichsten Region der Steiermark in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet wurde.

Den Kampf ums Stammleiberl in der Landesliga hat Stevie Zeiringer bei den ersten beiden Aufbauspielen gegen Bad Ischl und Leoben längst aufgenommen. Natürlich ist er sich dabei der enorm starken teaminternen Konkurrenz im Mittelfeld des SC bewusst. „Wenn ich meine Chance kriege, werde ich auf alle Fälle mein Bestes geben. Die Entscheidung trifft aber natürlich der Trainer.“ Ob er Coach Gernot Stradner mit seiner Leistung überzeugen kann und er seine hochgesteckten Ziele erreicht, wird sich in der Frühjahrssaison weisen. Zu wünschen wär es dem jungen Liezener allemal.

von Tobias Kreiter

 

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