Trotz kräfteraubendem Herbst will Gnas im Frühjahr angreifen

Der USV Gnas beendete die Hinrunde in der Landesliga auf dem vierten Tabellenplatz. 24 Punkte stehen zu Buche. Damit dürfte man bei den Gnasern wohl zufrieden sein. LIGAPORTAL sprach an dieser Stelle mit Marko Kovacevic, dem Trainer der Gnaser. Wir wollten von ihm wissen, wie zufrieden er ist mit dem Herbst, wie die Winterpause abläuft und ob er sich die Weltmeisterschaft in Katar zu Gemüte geführt hat. 

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LIGAPORTAL: Wie sind Sie mit der Hinrunde zufrieden?

Marko Kovacevic: "Die Umstrukturierung des Kaders im Sommer ist uns gut gelungen. Es war eine mutige Entscheidung mit so vielen jungen Spielern in die Meisterschaft zu gehen, deswegen sind wir mit der Hinrunde sehr zufrieden."

LIGAPORTAL: Was waren die Höhepunkte im Herbst?

Marko Kovacevic: "Wichtig war für mich die Konstanz der Spieler. Aufgrund des breiten Kaders haben wir Ausfälle gut verkraften können. Das war in der letzten Saison sicher ein Problem."

LIGAPORTAL: Wie verläuft die Winterpause im Verein?

Marko Kovacevic: "Die letzte Saison hat viel Kraft und Energie geraubt. Deswegen genießen die Jungs die Freiheiten in der Übergangsphase. Montag und Freitag treffen sich die Spieler auf freiwilliger Basis am Kunstrasen in Gnas. Mittwochs sind sie in der Halle. Wenn ein Spieler trotzdem alleine trainieren will, ist ein Laufprogramm auch ausgeschickt worden."

LIGAPORTAL: Hat sich das Saisonziel durch den Herbst verändert?

Marko Kovacevic: "Wir wollen mit der Kampfmannschaft 2 unbedingt in der Gebietsliga bleiben. Mit Neven Ivetić haben wir einen Top-Trainer bekommen. Ziel ist, mit unserem Trainerteam beide Mannschaften weiterentwickeln."

LIGAPORTAL: In wie weit sind an der Tabellenspitze schon Entscheidungen gefallen?

Marko Kovacevic: "Persönlich würde ich es Voitsberg gönnen, aufzusteigen. Eigentlich waren sie eh schon zwei Mal Meister."

LIGAPORTAL: Haben Sie die Weltmeisterschaft verfolgt? Wie fällt die Analyse aus?

Marko Kovacevic: "Über den Austragungsort kann man lange diskutieren. Die Weltmeisterschaft selber war technisch und taktisch auf einem unglaublichen Niveau. Überrascht war ich von den kleinen Nationen wie Kroatien (grinst). Der dritte Platz war aber trotzdem sehr verdient."