Im Vorwärtsgang: Fürstenfeld schickt St. Michael mit einer "Packung" nach Hause!

SC Fürstenfeld
ESV St. Michael

Am Freitagabend empfing der SC Raiffeisen Fürstenfeld vor eigenem Publikum den Tabellendritten den ESV Hitthaller St. Michael. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen. Die Thermenstädter konnten mit einer starken Performance aufwarten. So wurde ein 0:1-Rückstand anstandslos weggesteckt und ein Gegner, der nachfolgend auf verlorenen Posten stand, deutlich in die Schranken gewiesen. Bei der Susic-Truppe stottert der Motor augenscheinlich. Denn nach 3 Startsiegen reichte es in den letzten drei Partien nur zu einem Punkt. Schiedsrichter der Partie war Martin Wangg, er wurde an den Seiten von Dalibor Popovic und Ivo Petrusic assistiert. 300 Zuseher waren im Rudolf Gutmann Stadion mit von der Partie.

Fürstenfeld trifft in 16 Minuten viermal

Die Zuseher bekommen ein echtes Torspektakel zu sehen, die Tickets sind also jeden Cent wert. Vom Start weg sind es die Heimischen, die das Zepter soweit in der Hand haben. Daniel Siemmeister und Thomas Hopfer mit einem abgefälschten Schuss, finden die ersten Fürstenfelder Möglichkeiten vor. Als nachfolgend Sascha Bucher nach Goger-Freistoßvorlage über das Tor köpfelt, wissen die Gäste ihre Chance zu nützen. 26. Minute: Stefan Tschabuschnig markiert per Elfmeter das 0:1 - zugleich dessen 270. Treffer (!) für St. Michael. Aber die Freude der Gäste war nur von kurzer Dauer. Tobias Tomka ist es, der im Gegenstoß zum 1:1 einnickt. Von diesem Zeitpunkt an gibt es für St. Michael nichts mehr zu erben. Domagoj Beslic (30.), Julian Glaser (38.) und Andreas Glaser (43.) können Gäste-Unsicherheit bei hohen Bällen nützen - Halbzeitstand: 4:1. Nach 46 Minuten schickt Schiedsrichter Martin Wangg beide Teams in die Kabinen, die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen.

Beslic Stocker.Fürstenfeld Bildgröße ändern

Fürstenfeld-Torjäger Domagoj Beslic, mit Trainer Sascha Stocker, konnte sich gegen St. Michael zweimal in die Schützenliste eintragen.

 

St. Michael steht auf verlorenen Posten

Im zweiten Durchgang steht sehr schnell fest, dass es für St. Michael nichts mehr zu holen gibt. Zu kompakt ist das Auftreten der Stocker-Schützinge, die mit diesem Heimsieg wichtigen Boden in der Tabelle gutmachen können. Die Begegnung läuft nach dem Seitenwechsel aber ausgeglichener ab. Aber vorerst gelingt es den beiden Torleuten Philip Stocker bzw. Christoph Seidl weiterhin, ihr Gehäuse sauber zu halten. In der 64. Minute liegt das 4:2 in der Luft, aber die Torstange weiß das zu verhindern. Beslic hat sein Visier in der 72. Minute dann besser eingestellt. Er sorgt mit dem Tor zum 5:1 endgültig für klare Fronten. Dem eingewechselten Elias Neubauer bietet sich noch die Möglichkeit das halbe Dutzend vollzumachen. Letztendlich aber bleibt es beim 5:1-Spielendstand. Nach dem Schlusspfiff bejubelt Fürstenfeld drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen Leoben. St. Michael hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen Gamlitz die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

SK FÜRSTENFELD - ESV ST. MICHAEL 5:1 (4:1)

Torfolge: 0:1 (26. Tschabuschnig/Elfer), 1:1 (27. Tomka), 2:1 (30. Beslic), 3:1 (38. J. Glaser), 4:1 (43. A. Glaser), 5:1 (72. Beslic)

 

Stimme zum Spiel:

Sascha Stocker, Trainer Fürstenfeld:

"Diesmal ist es uns gelungen, auf einen Rückstand die richtige Antwort zu geben. Demnach konnte sich die Mannschaft für ihre sehr ansehnlichen Darbietung auch entsprechend belohnen." 

 

by: Ligaportal/Robert Tafeit

 

 

 

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