Die Festung hält: SK Raiffeisen Fürstenfeld feiert 3. Heimsieg in Folge

SK Fürstenfeld
DSV Leoben

In der Landesliga empfing der Tabellenzweite SK Raiffeisen Fürstenfeld in der 10. Runde den Tabellenelften DSV Leoben. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams konnte nach einem Remis niemand den Platz als Sieger verlassen. Die Gastgeber wollten natürlich gewinnen, der Siegeslauf sollte anhalten. Bei den Gästen stand am Platz die starken Fürstenfelder zu ärgern und ihnen drei Punkte zu rauben. In einem wenig aufregendem Spiel setzten sich am Ende die Gastgeber mit 2:1 durch. Der Unparteiische dieser Partie hieß Markus Lamb, der an den Seiten von Thomas Paier und Ewald Dolliner unterstützt wurde.


Blitzstart vom SK Raiffeisen Fürstenfeld - nach drei Minuten stand es 1:0

Gleich in den ersten Minuten bearbeitet SK Raiffeisen Fürstenfeld die gegnerische Abwehr, agierte in den Zweikämpfen aggressiver und versuchte dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen. Bei tiefen Bodenverhältnissen war dies kein leichtes Unterfangen, ausserdem trat der DSV Leoben sehr spielstark auf. Die Hartinger-Elf erwischte trotzdem einen Bilderbuchstart, ein langer Ball von der Seite landete in der Gefahrenzone der Leobener,  Mario Krammer kam aus der Tiefe, blieb vor dem Kasten eiskalt und brachte in der 3. Minute seine Mitspieler mit diesem Tor zum Jubeln, neuer Spielstand 1:0. DSV Leoben ließ sich aber vom frühen Gegentreffer nicht beeindrucken und suchte ebenfalls wieder rasch den Weg nach vorne. Der Ausgleich ließ daraus resultierend nicht lange auf sich warten. In Minute 12 rutschte ein Fürstenfelder Verteidiger und Lukas Tomic blieb im Getümmel Sieger und drückte den Ball irgendwie über die Linie.ein Herz und vollendet eiskalt zum 1:1. Nach 34 Minuten musste Matthias Pagger muss bereits vorzeitig den Platz verlassen, der Unparteiische verwies ihn mit der Ampelkarte vom Platz. Pünktlich nach 45 Minuten beendete der Unparteiische die erste Halbzeit und gönnte den Spielern 15 Minuten Pause. 

Domink Dexer fixierte den Heimsieg für Fürstenfeld

Der zweite Durchgang blieb unter den Erwartungen. Der SK Raiffeisen Fürstenfeld konnte seine numerische Überlegenheit nicht nutzen und der DSV Leoben tat sich zunehmends schwerer auf dem wirklich sehr tiefen Platz seine größte Trumpfkarte, die Spielstärke auszuspielen. Nach einem schnellen Umschaltspiel marschierte Michael Goger alleine auf den DSV-Torhüter Admir Peckovic zu, jeder andere Spieler hätte es wahrscheinlich selbst versucht, nicht so aber Goger, er legte den Ball auf auf Dominik Dexer ab und er dankte es ihm mit der 2:1 Führung. In den Schlussminuten schwächten sich die Gäste nocheinmal selbst, Makhmadnaim Sharifi bekam für ein Foul die Gelb-Rote Karte und konnte seinen Teamkollegen in der verbleibenden Zeit nicht mehr helfen. Danach beendete der Schiedsrichter das Spiel und SK Fürstenfeld durfte sich nach einem 2:1 über drei Punkte im eigenen Stadion jubeln. Der DSV Leoben muss nun auf die nächste Runde warten um voll zu punkten, vielleicht gelingt dieses Unterfangen am Nationalfeiertag um 14 Uhr gegen den Ilzer SV im eigenen Stadion. Die siegreichen Fürstenfelder freuen sich schon auf die kommende Begegnung in Bruck an der Mur.

SK SPARKASSE FÜRSTENFELD - DSV LEOBEN 2:1 (1:1)

Torfolge: 1:0 (3. Krammer), 1:1 (12. Tomic), 2:1 (76. Dexer)

Rudolf Gutmann Stadion; 112 Zuseher; Lamb - Paier -Dolliner

 

Aufstellung:

Sparkasse Fürstenfeld: Simon Sommer - Dominik Dexer, Michael Grasser , Mario Krammer (68.), Sascha Bucher (62. Willgruber) - Andreas Wilfling, Bastian Jedliczka, Michael Goger, Daniel Siegl (Marc Krammer), Christoph Friedl - Andreas Glaser (K)

DSV Leoben: Admir Peckovic - Mario Kosche, Philip Schweighart, Jan-Kristian Thurner, Makhmadnaim Sharifi - Matthias Pagger, Gjin Gjinaj, Meriton Kabashaj, Martin Petkov (K) - Lukas Tomic, Andre Posch

Ausschlüsse: Pagger (34.Gelb-Rot), Sharifi (83. Gelb-Rot)

 

 

Stimmen zum Spiel:

Christoph Hartinger, Trainer Fürstenfeld:

Das war heute kein aufregendes Spiel. Der Sieg war hart erkämpft, wir hatten den Gegner aber absolut in griff. Der DSV machte es uns erwartet schwer und trat sehr spielstark auf. Aufgrund der Bodenverhältnisse war es für beide Mannschaften nicht einfach ein schönes Fussballspiel aufzuziehen."

Markus Rebernegg, Trainer DSV Leoben:

folgt