Durststrecke beendet: Der SV Raiffeisen Wildon schreibt gegen den SC Liezen nach langer Zeit wieder voll an

SV Wildon
SC Liezen

In der Landesliga empfing der Tabellensechzehnte SV Raiffeisen Wildon in der 11. Runde den Tabellendreizehnten SC Liezen und die Zuseher durften sich auf ein echtes Sechs-Punkte-Spiel freuen und fragten sich, wer am Ende diese wichtigen Punkte für sich verbuchen würde. Beide Teams stecken mitten im Abstiegskampf und sowohl der Gastgeber aus Wildon, als auch die Gäste aus Liezen haben bereits während der Saison ihre Trainer gewechselt. Der SV Wildon konnte einen ungefährdeten 2:0 Heimsieg einfahren und damit den SC Liezen sogar in der Tabelle überholen. Der Unparteiische dieser Partie hieß Alem Kulasin, der an den Seiten von Stefan Grasser und Gerald Mock unterstützt wurde.

Kurzmann Robert

Wildons Robert Kurzmann hätte den Sack früher zumachen können.

Der SV Raiffeisen Wildon geht nach zwei Minuten in Front

Gleich von Beginn an zeigte der SV Raiffeisen Wildon wer der Herr im Haus ist und kam einige male gefährlich nahe an den Strafraum des Gegners. Der erste Angriff führte gleich zu einem Tor. Doris Kelenc schickte Andreas Fischer in die Tiefe und der Stürmer setzte sich in einer Eins zu Eins Situation gegen Torhüter  Salvator Treiber durch und traf zum 1:0. Im Vergleich zu den vergangenen Partien agierten die Gastgeber jetzt wie ausgewechselt und traten aufgrund der schnellen Führung mit stolzer Brust auf und holten unzählige Chancen heraus. Neben Christoph Wittmann und Patrick Schlatte hatte auch Robert Kurzmann die Möglichkeit ein Tor zu erzielen. Nach einen schönen Zuspiel von Andreas Fischer stand er am 16er und versuchte einen Schuss ins lange Eck, traf dieses aber nicht. In der 36. MInute hätte Andreas Fischer, nach einer schönen Kombination mit Kapitän Patrick Schlatte noch ein Tor draufsetzen können, der Stürmer scheiterte aber am eigenen Unvermögen.  Nach 46 Minuten schickt Schiedsrichter Alem Kulasin beide Teams in die Kabinen und die Besucher erwarteten eine nicht minder spannende zweite Hälfte.

Andreas Fischer war mit seinem Doppelpack der Mann des Tages

Im zweiten Durchgang bot das Spiel ein ähnliches Bild, Wildon war am Drücker und die blutjunge Liezener Mannschaft konnte kaum mithalten. In der 61. Minute verstolperte ein Liezener Verteidiger einen Ball und Andreas Fischer nahm ihm diesen ab und zog alleine in Richtung Tor. Beim Abschluss hatte er kein Problem und versenkte den Ball in den Maschen zum 2:0. Nach 90 Minuten war das Spiel zu Ende und der SV Wildon durfte nach langer Zeit endlich wieder einmal drei Punkte bejubeln. Die Truppe von Udo Kleindienst geht jetzt mit viel Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den USV Gnas. Der SC Liezen hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen den SV Frauental die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben. 

 

SV RAIFFEISEN WILDON - SC GEOMIX LIEZEN 2:0 (1:0)

Torfolge: 1:0 (2. Fischer), 2:0 (61. Fischer)

Sportplatz Wildon; 100 Zuseher; Kulasin - Krasser - Mock

 

Aufstellung:

SV Raiffeisen Wildon: Aljaz Music - Denis Vezjak, Denis Perger, Mag. Christian Wittmann , MBA, Robert Kothleitner - Doris Kelenc, Sandro Foda, Robert Kurzmann, Markus Farnleitner, Patrick Franz Schlatte (K) - Andreas Fischer

SC Geomix Liezen: Salvador Treiber - Dalibor Milic, Dominik Presul (K), Mateo Damis, Mateo Cosic - Philip Bacher, Kemal Dervisevic, Fabio Pistrich, Martin Kupfner, Kenan Iljazovic - David Schweiger

 

Stimmen zum Spiel:

Michael Cernoga, sportlicher Leiter Wildon:

"Der Trainer hat die Mannschaft sehr gut auf den Gegner eingestellt und das Team hat die die Aufgaben sehr gut umgesetzt. Nicht nur die drei Punkte waren für uns sehr wichtig, sondern dass wir auch zu Null gespielt haben. Somit konnte auch unsere gesamte Verteidigung jubeln."

Michael Lammer, Obmann Liezen:

"WIr spielen auswärts immer um eine Nummer schwächer als zuhause. Warum, das wissen wir nicht! WIr bekamen in den letzten beiden Spielen immer ein Tor in der ersten Minute. Es scheint, dass das unsere jungen Spieler völlig aus der Bahn wirft. Dieses Spiel haben wir bereits vergessen und wir werden am Freitag  vor heimischen Publikum unser besseres Gesicht zeigen."

 

by René Dretnik

Foto: Ligaportal/Purgstaller