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Last-Minute-Sieg: Nikolic-Treffer bringt den Ilzer Erfolg

SV Wildon
Ilzer SV

Ein Tor machte den Unterschied im Spiel, das Ilzer Sportvereinigung mit 2:1 gegen SV Raiffeisen Wildon gewann. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied. Der Ilzer SV bewies Kämpfermentalität - die Elf von Coach von Christian Waldl wandelte einen 0:1 Rückstand in einen Sieg um.

waldl christian purgi

Christian Waldl stellte in der zweiten Hälfte das System um

Wildon ging in Führung

Die 200 Besucher sahen eine SV Wildon, der von Beginn an sehr druckvoll aufspielte. In der 26. Minute hätte es bereits 1:0 stehen können - die Stange verhinderte bei einem Schuss von Markus Farnleitner den Einschlag. In Minute 32 stellte Tadej Vidmajer dann endlich das 1:0 für den SV Wildon sicher. Nach einer Flanke von Denis Perger versenkte der Mittelfeldspieler den Ball im langen Eck.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Franz Schlatte das 2:0 vor dem Fuß - er schoß aber alleinstehend vor Torhüter Daniel Schuh daneben. Ilz hatte in den ersten 45 Minuten nicht einmal aufs gegnerische Tor geschossen. Somit ging es mit dem knappen Vorsprung aus Sicht der Heimmannschaft in die Pause.

Der Systemwechsel von Ilz brachte den Erfolg

Nach dem Seitenwechsel sahen die Besucher eine völlig ausgewechselten Ilzer SV - Trainer Christian Waldl hatte das System ein wenig verändert. Die Partie wurde jetzt noch richtig spannend - ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten - wobei Wildon dem 2:0 näher war, als Ilz dem Ausgleich.

Ein Eckball in der 75. Minute wurde den Hausherren dann zum Verhängnis - Simon Paier verwertete verwertete den Abpraller, der in der 75. Minute das Spielgerät im Tor von Wildon unterbrachte. Als sich manch einer bereits mit dem Unentschieden abgefunden hatte, schlug der Moment von Zan Nikolic. In der Nachspielzeit war er zur Stelle und markierte nach einem schön fertig gespielten Konter - bei dem die Wildoner Verteidigung nicht gut aussah - den Führungstreffer für Ilz (93.). Schließlich sprang für die Gäste gegen SV Raiffeisen Wildon ein Dreier heraus.

schlatte franz purgi

Patrick Franz Schlatte hätte den Sack zumachen können

Nach der Auswechslung von Crncic fehlte es Wildon an Ideen

SV Wildon belegt mit 28 Punkten den zehnten Tabellenplatz. Acht Siege, vier Remis und zehn Niederlagen hat Wildon momentan auf dem Konto. SV Raiffeisen Wildon taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.

Auf elftem Rang hielt sich Ilzer Sportvereinigung in der ersten Hälfte des Fußballjahres noch zurück, in der Rückrundentabelle hat die Equipe dagegen aktuell die sechste Position inne. Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte Ilzer SV im Klassement nach vorne und belegt jetzt den neunten Tabellenplatz. Sieben Siege, sieben Remis und acht Niederlagen hat Ilz derzeit auf dem Konto. In den letzten fünf Partien rief Ilzer Sportvereinigung konsequent Leistung ab und holte neun Punkte.

Am nächsten Freitag reist SV Wildon zu SC Geomix Liezen, zeitgleich empfängt Ilzer SV SV Rottenmann.

 

Stimmen zum Spiel:

Udo Kleindienst, Trainer Wildon:

"60 Minuten war es ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben leider sehr viele Chancen liegen gelassen. Nach dem Ausgleich hätten wir den Punkt genommen, leider haben wir dann noch den späten Treffer kassieren müssen!" 

Christian Waldl, Trainer Ilz:

"Aufgrund des späten Tores war der Sieg natürlich glücklich, er hat uns aber im Kampf gegen den Abstieg sehr gut getan."

 

Landesliga: SV Raiffeisen Wildon – Ilzer Sportvereinigung, 1:2 (1:0)

  • 93
    Zan Nikolic 1:2
  • 75
    Simon Paier 1:1
  • 32
    Tadej Vidmajer 1:0

 

Startformationen:

SV Wildon: Andreas Boßler - Jure Travner, Denis Perger, Robert Kothleitner, Robert Pusaver - Sandro Foda, Leon Crncic, Manuel Zöhrer (K), Markus Farnleitner, Tadej Vidmajer - Mag. Patrick Franz Schlatte

Ilzer SV: Daniel David Schuh, Jan Meimer, Anze Kosnik, Zan Nikolic, Simon Paier, Clemens Seifried, Markus Schrott, Michael Kuwal, Tobias Breitenberger, Leon Martincevic, Christoph Gruber (K)

 

by René Dretnik

Fotos: Richard Purgstaller