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Negativlauf: Nächste Pleite für den SV Lebring - auch gegen Fürstenfeld gibts keine Punkte

SK Fürstenfeld
SV Lebring

SV Lebring kehrte vom Auswärtsspiel gegen SK Fürstenfeld mit leeren Händen zurück. Am Ende hieß es 0:1. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Mit einem Mann weniger konnte Lebring den Rückstand nicht mehr egalisieren. Tore haben bei diesem Duell scheinbar Seltensheitswert - das Hinspiel hatte Lebring knapp für sich entschieden und mit 1:0 gewonnen.

Fuerstenfeld Jubel Purgstaller

Fürstenfeld bejubelt den Torschützen Andreas Glaser

Das Spiel startete mit einer Verspätung - Lebring hatte die Spielerpässe vergessen

Die 250 Besucher mussten sich anfangs noch gedulden, die Partie konnte erst mit 15minütiger Verspätung angepfiffen werden - die Gastmannschaft hatte die Spielerpässe zu Hause vergessen. Im ersten Durchgang tat sich auf beiden Seiten nicht viel - Lebring hatte zwar mehr Ballbesitz, die Hausherren machten aber die Schotten hinten dich. Eine Möglichkeit für die Gäste  war die einzige Ausbeute.

Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Nach dem Seitenwechsel hatten dann die Heimischen das Heft in der Hand, Andreas Glaser brach für Fürstenfeld den Bann und markierte in der 69. Minute die Führung. Nach einem schönen Lochpass von Domagoj Beslic traf er zum 1:0. Die Heimmannschaft drängte jetzt zwar aufs 2:0, mehr als ein paar attraktive Strafraumszenen waren aber nicht drinnen. Eine tolle Chance von Jonas Lang wurde vom Fürstenfelder Goalie Simon Sommer vereitelt.

Sommer Simon Purgstaller

Simon Sommer vereitelte eine Großchance für Lebring

Felix Müller sah die rote Karte

In Minute 71 reklamierten die Hausherren einen Strafstoß nach einem Foul im Strafraum - der Unparteiische ließ sich aber nicht beirren und gab den Elfmeter zur völligen Überraschung aller Akteure nicht. In der 75. MInute wurde Felix Müller für ein Foul and Michael Goger mit der roten Karte vom Platz gestellt - jetzt war der Fisch entgültig geputzt.

Kurz vor Schluss (93.) bediente Jungspund Christoph Lederer das Fürstenfelder Stürmer-Duo Glaser und Beslic mit einem wunderschönen Zuspiel - beide brachten den Ball aber nicht im gegneriischen Gehäuse unter. Nach der Beendigung des Spiels durch Schiedsrichter Bernd Eigler feierte der Gastgeber einen dreifachen Punktgewinn gegen SV Tiba-Gady-Raiffeisen Lebring.

Lebring holte aus den letzten fünf Spielen nur vier Punkte

SV Lebring verlor mit den letzten Spielen etwas an Boden. Zwar steht man noch immer im Mittelfeld der Tabelle, doch sammelte man in den vorherigen fünf Begegnungen nur vier Punkte ein.

Mit diesem Sieg zog SK Raiffeisen Fürstenfeld am Gast vorbei auf Platz acht. Lebring fiel auf die neunte Tabellenposition.

Am Freitag muss SK Fürstenfeld bei SV Raiffeisen Wildon ran, zeitgleich wird SV Tiba-Gady-Raiffeisen Lebring von Ilzer Sportvereinigung in Empfang genommen.

 

Stimmen zum Spiel:

Sascha Stocker, Trainer Fürstenfeld:

"Es war für uns eine sehr schwer Ausgangslage. Wir mussten zehn Ausfälle kompensieren, aber die jungen Spieler haben ihre Sache richtig gut gemacht. Der Sieg geht somit in Ordnung."

Stefan Kammerhofer, Trainer Lebring:

"Wir haben es in der ersten Halbzeit zuviel durch die Mitte probiert. Im zweiten Durchgang wollten wir mit einer Dreierkette mehr über den Seiten Gefahr ausüben. Mit dem Ausschluß war es dann schwierig, gegen so eine kompakte Mannschaft zu bestehen und den Rückstand noch aufholen."

 

Landesliga: SK Raiffeisen Fürstenfeld – SV Tiba-Gady-Raiffeisen Lebring, 1:0 (0:0)

  • 69
    Andreas Glaser 1:0

 

Startformationen:

Fürstenfeld: Simon Sommer - Michael Grasser , BEd, Marc Krammer, Christoph Friedl - Andre Kaiser, Andreas Wilfling , MSc (K), Michael Goger, Mario Krammer, Tomislav Havojic - Mag. Domagoj Beslic, Jan Stiegler 

Lebring: Florian Wiegele - Cajetan Beutle, Stefan Greistorfer, Mario Pilz, Markus Wruntschko - Sebastian Mann, Florian Gruber, Michael Hofer (K) - Herbert Rauter, Jonas Lang, Daniel Steinwender

 

by René Dretnik

Fotos: Richard Purgstaller