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Assistkönig Binder: Lafnitz II liest Judenburg die Leviten

SV Lafnitz II
FC Judenburg

Die Reserve von Lafnitz stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog Judenburg mit einem 5:0-Erfolg das Fell über die Ohren. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von SV Lafnitz II. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt.

binder stefan purgstaller

Stefan Binder war bei vier Treffern beteiligt

Die Heimischen erwischten einen Blitzstart - Stefan Binder traf vor 110 Zuschauern nach drei Minuten zur Führung für die Gastgeber. Sein Schuss landete genau unter der Kreuzlatte. Lafnitz spielte jetzt ganz groß auf und kam noch zu einigen tollen Möglichkeiten. In den ersten 45 Minuten ging aber kein weiterer Ball über die Linie - Lafnitz II ging mit einer dünnen Führung in die Kabine.

Geiles Highlight in der ersten Halbzeit: Der Schiedsrichter setzt sich plötzlich auf die Bank der Lafnitzer, anscheinend hat sich dieser verletzt oder die Schuhe zwicken. Er wird im Moment jedenfalls von der Lafnitzer Masseurin behandelt.

Sascha Strodl, Ticker-Reporter

Nur wenige Augenblicke nach dem Wiederbeginn waren die Gastgeber erneut erfolgreich: Stefan Sulzer trug sich in der 46. Spielminute in die Torschützenliste ein. Nach schönem Zuspiel von Binder drückte er den Ball über die Linie. Giuliano Luigi Milici brachte SV Lafnitz II in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (75.). Als Assistgeber fungierte abermals Binder.

Für das 4:0 von Lafnitz II sorgte Sulzer, der in Minute 82 zur Stelle war. Auch an diesem Treffer war Binder beteiligt - nach schönem Doppelpass mit Sulzer steckte er den Ball auf den Torschützen durch. Luca Wohlmuth stellte schließlich in der 88. Minute den 5:0-Sieg für SV Lafnitz II sicher. Letztlich feierte Lafnitz II gegen FC Judenburg nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.

Lafnitz rangiert an dritter Stelle

Mit drei Punkten im Gepäck schob sich SV Lafnitz II in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den dritten Tabellenplatz. Die Offensivabteilung von Lafnitz II funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 22-mal zu. Die Saison von SV Lafnitz II verläuft weiterhin vielversprechend. Insgesamt hat Lafnitz II nun schon fünf Siege und ein Remis auf dem Konto, während es erst drei Niederlagen setzte. SV Lafnitz II befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte.

Judenburg bleibt die defensivschwächste Mannschaft der Landesliga. Momentan besetzt der Gast den ersten Abstiegsplatz. Mit erst neun erzielten Toren hat FC Judenburg im Angriff Nachholbedarf.

Am kommenden Freitag tritt Lafnitz II bei UFC Fehring an, während Judenburg einen Tag später SC Stadtwerke Bruck/Mur empfängt.

Landesliga: SV Lafnitz II – FC Judenburg, 5:0 (1:0)

  • 88
    Luca Wohlmuth 5:0
  • 82
    Stefan Sulzer 4:0
  • 75
    Giuliano Luigi Milici 3:0
  • 46
    Stefan Sulzer 2:0
  • 3
    Stefan Binder 1:0

 

Startformationen:

SV LICHT-LOIDL Lafnitz Amat.: Lucas Wabnig - Thomas Nico Reisenhofer, Johannes Schriebl, Dominik Kirnbauer, Julian Fabian - Stefan Binder, Stefan Trimmel, Marc Kögl, Justin Strodl - Giuliano Luigi Milici, Stefan Sulzer (K)

FC Stadtwerke Judenburg: Michael Liebfahrt Bischof, Albin Berisha, Christoph Marchl, Marc Klicnik (K), Kevin Klicnik, Daniel Hirzberger, Alexander Eder, Kevin Krenn, Edwin Hodzic, Michael Vollmann, Egzon Reshani

 

by ReD

Foto: Richard Purgstaller