Die Meister - Teil 11: Deutschlandsberg: Rückkehr nach drei Jahren

altVor fast auf den Tag genau drei Jahren, nämlich am 12. Juni 2009 absolvierte der Deutschlandsberger SC das letzte Spiel in der steirischen Sparkassen Landesliga. Das 1:1 beim ATV Irdning hatte damals keine Bedeutung, denn der DSC, damals noch unter der Regie von Trainer Harald Holzer, war schon frühzeitig als Tabellenvorletzter abgestiegen. Man wehrte sich lange, musste sich letztlich aber doch geschlagen geben. Nun feiern die Südweststeirer ihr Comeback in der Landesliga. Im ersten Teil unserer Serie "Willkommen in der Landesliga" werfen wir einen Blick auf die abgelaufene Saison und wagen auch bereits einen kleinen Blick in die Zukunft.

photo_124_20090625.jpgDie Deutschlandsberger sicherten sich haarscharf den Meistertitel in der Oberliga Mitte-West. Nachdem es lange Zeit gar nicht mehr gut um die von Jerko Grubisic betreute Mannschaft aussah - man lag nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft im Frühjahr bereits sechs Punkte hinter Thal - entschied bei 52 Punkten am Ende das bessere Torverhältnis zu Gunsten des DSC. "Wir haben eigentlich nicht mehr damit gerechnet. So ehrlich muss man einfach sein", sagt Obmann Klaus Suppan. "Wir haben am Ende offensichtlich doch den längeren Atem gehabt." Meistertrainer Grubisic wird das Team übrigens auch in der neuen Saison coachen. Auf dem Spielersektor ist das auf einigen wenigen Positionen nicht der Fall. Von welchen Akteuren man sich trennt bzw. an welchen Spielern man dran ist, verrät der Funktionär aber nicht. 

Zweiter Torjäger?

Handlungsbedarf besteht wohl im Angriff, denn mit Miliam Guerrib hat man zwar einen Stürmer, der in der abgelaufenen Saison immerhin 20 Tore erzielte, doch ist er nicht in Form, kämpfen die Deutschlandsberger mit der Chancenauswertung. Auch wenn man mit 69 Toren insgesamt die meisten Treffer aller 14 Vereine erzielt hat.

photo_34116_20120528.jpgWie eingangs erwähnt, steigen die Deutschlandsberger nach drei Jahren wieder in die Landesliga auf. "Das Ziel war es schon in der vorigen Saison, aber der Sport ist kein Wunschkonzert. Das erste Mal hat es sieben Jahre gedauert, bis wir den Meistertitel feiern konnten", meint Suppan, der sich auch auf gut gefüllt Ränge im Koralmstadion freut und unter anderem deswegen auch keine Angst vor finanziellen Schwierigkeiten hat. "Wir sind finanziell gut aufgestellt, bei uns gibt es aber keine Großverdiener. Die wird es nie geben. Das Budget für die nächste Saison steht und das passt genau so."

In der Landesliga bestehen

In diese Richtung werden auch die Transfers gehen. "Wir sind der Meinung, dass der Kader insgesamt die Qualität hat, in der Landesliga zu bestehen. Den einen oder anderen strategischen Neuzugang werden wir aber sich holen. Daraus braucht man sich keine Illusion machen. Die Landesliga ist ganz etwas anderes." Daher will der Klub-Chef auch nichts von Top-Platzierungen in der kommenden Saison hören. "Kontinuierlich arbeiten und dann schauen wir weiter."

von Redaktion

Fotos: RIPU-Sportfotos

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