Sensation ist perfekt! Strass knackt Lankowitz und beendet beeindruckende Serie

Am Freitagabend kam es in der steirischen Oberliga Mitte-West zum Duell zwischen dem SV Strass und dem FC Lankowitz. Die Gäste gingen als haushoher Favorit in das Spiel das sechsten Runde, doch es kam zur Überraschung. Strass kämpfte den Titelaspiranten tatsächlich mit 2:1 nieder und fügt ihm die erste Saisonniederlage, die erste Niederlage seit fast einem Jahr zu. Sadik Aganovic und Primoz Potocnik sorgten für die beiden Treffer der Hausherren, während für die Gäste Thomas Strudl erfolgreich war. Die Lankowitzer kassierten übrigens auch zwei Ausschlüsse. Adin Hodzic und Martin Pöschl mussten mit Gelb-Rot bzw. Rot frühzeitig unter die Dusche. 

Gute Strasser

Schon im ersten Durchgang spielt Strass munter auf und setzt den Gegner entgegen aller Erwartungen unter Druck. Lankowitz wirkt überrascht und tut sich schwer mit dem frühen Pressing. Die Strasser finden im ersten Abschnitt auch gleich gute Möglichkeiten vor, vergeben aber vor allem zwei richtige Sitzer kläglich. Lankowitz kommt erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit auf, wird dann auch plötzlich doch das eine oder andere Mal gefährlich. Trotzdem geht es mit dem 0:0 in die Pause. 

Führung für Lankowitz

Im zweiten Durchgang finden die Gäste besser ins Match und spielen geradliniger in Richtung Tor von Strass. nach 61. Minute zappelt das Leder auch im Netz. Thomas Strudl ist zur Stelle - zu diesem Zeitpunkt ist die Führung nicht unverdient, doch Strass gibt nicht auf. Im Gegenteil: In der 69. Minute spielt sich Ivan Babic im Alleingang bis in den Strafraum, wird dort gelegt und es gibt Elfmeter. Sadik Aganovic tritt an und verwandelt. Damit steht es 1:1 und plötzlich sind die Gastgeber wieder am Drücker. In der 84. Minute die wahrscheinlich spielentscheidende Szene. Adin Hodzic sieht Gelb-Rot und Lankowitz muss mit einem Mann weniger auskommen. Nur Augenblicke fällt auch das 2:1. Primoz Potocnik ist zur Stelle. Jetzt müssen die Lankowitzer riskieren und das tun sie auch. Außer einem zweiten Ausschluss passiert dann aber nichts mehr. Martin Pöschl sieht Rot in der Nachspielzeit und fehlt nächste Woche damit genauso wie Hodzic. 

Herbert Pieberl (Sektionsleiter Strass): "Wir sind natürlich überglücklich, wobei ich sagen muss, dass der Sieg nicht unverdient ist. Wir haben gut gespielt und den Gegner kontinuierlich beschäftigt. Ein Punkt wäre aber klarerweise auch schon schön gewesen."