Was wurde aus..... Meister Zeltweg?

altNoch befindet sich der Großteil des steirischen Unterhauses in der Winterpause. Bevor in den nächsten Wochen die Teams ihre Trainingsstarts hinter sich bringen, blicken wir neben unseren Situationsberichten und Interviews das Frühjahr betreffend noch einmal auf die Hinrunde bzw. auf den Status Quo gewisser Vereine. In unserer neuen Serie "Was wurde aus.....?" beleuchtet unterhaus.at die Absteiger und Meister der letzten Saison. Stehen die Absteiger vor einem Wiederaufstieg? Und wie erging es den Aufsteigern in ihrer ersten Halbsaison in der höheren Liga? Diesmal lesen Sie über den FC Zeltweg, dem letztjährigen Meister aus der Oberliga Nord.

Es war irgendwie fast zu ewarten, dass der FC Zelweg in der neuen Saison in der höchsten steirischen Spielklasse, der Landesliga, schwer tun wird. Das ist keine Schwarzmalerei oder Abwertung der Leistungen, sondern ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass es für 90 Prozent der Mannschaft zum ersten Mal Landesliga-Fußball zu spielen gilt. Ein höheres Tempo und mehr Aggressivität machen das erste Jahr immer mehr zu einer großen Herausforderung. Da sich der Verein aber nicht in finanzielles Risiko begibt, gab es keine Kracher-Verpflichtungen. Man vertraut auf Talente der Region. 

Nicht so schlecht

Dabei schaut es eigentlich gar nicht so schlecht aus. Der Blick auf die Platzierung alleine trügt, denn auch wenn die Zeltweger zurzeit als Tabellenvierzehnter in der Abstiegszone rangieren, hat man ein Spiel weniger auf dem Konto und könnte mit einem Punktgewinn Kindberg überholen. Außerdem zeigten die Murtaler doch einige Male auf. Immerhin knackten sie als eine von nur zwei Mannschaften Herbstmeister Weiz vor eigenem Publikum. Das war eine Sensation und gelingt es, solche konzentrierten Leistungen auch gegen vermeintlich leichtere Gegner abzurufen, ist durchaus mehr drin als der Abstiegskampf bis zum Schluss. 

von Redaktion

 

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