WSV Liezen: Die Top-Fünf im Visier

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Licht und Schatten prägten die letzte Saison des WSV Liezens: Zuerst ein fulminanter Start – mit der Euphorie des gelungenen Aufstiegs im Rücken sprach man im Herbst lange sogar ein bedeutendes Wort um die Tabellenführung mit – dann die Ernüchterung im Frühjahr, durch arge Personalprobleme gebeutelt erreichte man in der gesamten Rückrunde nur zehn Punkte. Diesmal will man jedoch über die gesamte Saison konstant am Drücker bleiben, muss man auch, will man die  ambitionierten Ziele, die der sportliche Leiter der Werkssportler Ernst Lorbek im Gespräch mit unterhaus.at ausgibt erreichen.


Es war wohl eine der härtesten Vorbereitungen der Liga, die Neo-Coach Michael Hüttenbrenner, der im Sommer das Trainerzepter von Erfolgscoach Anton Eder übernahm, für seine Spieler parat hatte. Doch da allesamt toll mitzogen, konnte man bereits in der Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel (zu Hause gegen St. Gallen) einen prestigeträchtigen Achtungserfolg feiern: Am Dienstagabend traf man, wie bereits des Öfteren in den vergangenen Jahren im Steirer-Cup auf den Stadtrivalen SC Liezen. Nach 120 ereignisreichen Minuten konnten die Blau-Weißen schließlich über ein 3:2 Sieg jubeln. Auch wenn der Landeligist nicht in absoluter Bestbesetzung auftrat, ist der Erfolg auf Grund der Rivalität der beiden Vereine vor allem auch für die Fans eine tolle und hoch emotionale Sach. Natürlich hofft man von dieser Euphorie auch in den kommenden ersten Meisterschaftsrunden zehren zu können.


Zwei Derbys in den ersten beiden Runden

Die ersten Runden werden auch darüber Aufschluss geben können, in welche Richtung man sich diese Saison orientieren kann. Für Ernst Lorbek ist die Marschroute klar in Richtung Top Fünf ausgelegt, daneben hat der sympathische Funktionär auch noch ein ganz spezielles Ziel: „Wir wollen die Nummer eins im Bezirk werden.“ Mit dem SV Rottenmann, dem SV Haus/Ennstal, Bad Mitterndorf und St. Gallen ist die Konkurrenz darum aber keinesfalls zu unterschätzen. Daher wird viel daran liegen ob die Derbys gewonnen werden können und wie es das Los wollte, startet man auch gleich mit den Derbys gegen die zwei letztgenannten Vereine. Gespannt darf man auch sein, wie die Neuzugänge Martin Reif (Admont), Dogan Celiker (Grimming) und Rückkehrer Bernhard Schweiger einschlagen. Ein weiterer Neuzugang, ein rumänischer Stürmer von dem man sich viel erhofft, wartet in des noch auf die Spielerlaubnis vom Verband.



von Tobias Kreiter

 

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