Haus aus dem Häuschen

haus svuZum ersten Mal in der Geschichte des Vereins nimmt SV Union DachSteiner Haus heuer an der Oberliga Nord teil. Am Samstagnachmittag waren zum Saisonauftakt die DSV Juniors zu Gast in der Hauser Ennsboden Arena und man gewann mit 3:1. Die Ennstaler siegten in einer durchwegs guten Partie verdient. Für die Tore sorgten Marijan Blazevic (2x) sowie Marco Geisler. Zur zwischenzeitlichen Führung der Donawitzer traf Tim Heinemann.

So glücklich die Vereinsführung nach der Partie über die drei Punkte auch war, so unglücklich begann das Spiel für den Aufsteiger aus der Unterliga Nord A. Nach nur fünf Minuten stellten die Gäste in persona des DSV-Mittelfeldakteurs Tim Heinemann auf 1:0. Ein Schock für die Elf von Trainer Neven Dujmusic, der mit so großen Erwartungen in das Match ging. Eine kalte Dusche, vor der man sich erst erholen musste. Es dauerte rund 20 Minuten bis die Hausherren das Spiel wieder halbwegs in den Griff bekamen. Leoben spielte bis dahin gefällig nach vorne und Haus wirkte durchaus überrascht.

Tor brach den Bann

In der 26. Spielminute versuchte, Marijan Blazevic durchzubrechen und wurde von Daniel Gräf im Strafraum gelegt. Schiedsrichter Guido Müller zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte verwandelte selbst. Wie von der Tarantel gestochen, spielte Haus in Folge gleich mehrere gefährliche Angriffe. In Minute 39 drehte Marco Geisler jubelnd ab. Kapitän Günther Maier legte per Stanglpass ideal für die Nummer 17 auf und der Ball zappelte im Netz. Kurz darauf pfiff der Schiri zur Halbzeitpause.

Offene zweite Halbzeit

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch, in dem zwingende Torchancen aber fehlten. Beide Teams zeigten guten Fußball, doch es blieb zunächst beim 2:1 für die Gastgeber. Desto näher der Schlusspfiff rückte, desto offensiver wurden die Leobener. Haus verlagerte sich aufs Kontern und in der 89. Spielminute wurde einer davon erfolgreich abgeschlossen. Maier ging durch, spielte im entscheidenden aber einen Stanglpass auf Blazevic und der Stürmer riss die Hände zum Jubel in die Höhe.

Jörg Hofmann (Sektionsleiter Haus): "Ich hätte nicht gedacht, dass Leoben so stark ist. Vor der Partie wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. So ist es natürlich umso schöner. Wir haben ganz gut gespielt, auch wenn die Partie ausgeglichen war. Auch Leoben hätte das Spiel für sich entscheiden können. So ehrlich muss man sein."

von Martin Mandl

 

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