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Starke Obdacher Heimbilanz

 

altDen Sprung von der Unterliga in die Oberliga geschafft hat scheinbar der FC Obdach. Der Klub aus der Oberliga Nord, der voriges Jahr über den Meistertitel in der Unterliga Nord B jubeln durfte, überwintert sensationell als Siebenter und liegt damít punktgenau in der Mitte der Tabelle. Die Mannen von Trainer Hermann Hobelleitner stehen bei sechs Siegen und sieben Niederlagen. Das ergibt 18 Punkte - keine schlechte Ausbeute für einen Aufsteiger.

"Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Hinrunde", erklärt Coach Hobelleitner, der stolz auf sein Team ist. "Es hat immer geheißen, dass der Sprung von der Unterliga in die Oberliga so groß ist. Meine Spieler haben ihn aber wirklich mit Bravour gemeistert." Zum Ende hin sei den Obdachern zwar ein wenig die Luft ausgegangen. Davor  zeigten sie vor allem vor eigenem Publikum aber großartige Leistungen. Nur gegen Zeltweg und Haus im Ennstal ging man zu Hause als Verlierer vom Platz. "Und selbst gegen diese Teams wäre mehr möglich gewesen. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir mindestens einen Punkt geholt."

Tolle Fan-Unterstützung

Die Fans ließen die Mannschaft trotzdem hochleben. Das ist lauf Hobelleitner auch ein Mitgrund für die guten Leistung im eigenen Stadion. "Wir haben immer viele Zuseher. Das treibt die Mannschaft natürlich nach vorne. Und die Fans feuern die Mannschaft auch bei Spielen, wo es nicht so läuft, an." Zudem sei der Platz nicht so groß wie etwa das Pedant in Bruck oder Leoben. "Das kommt uns sicher ein wenig entgegen." Woran es genau liegt, weiß der Trainer aber selbst nicht. "Wir spielen zu Hause einfach viel befreiter als auswärts." Die Auswärtsbilanz lässt zu wünschen übrig. Ein Sieg steht fünf Niederlagen gegenüber. "Daran müssen wir arbeiten. Es wäre viel mehr drinnen, wenn wir auch auswärts stabiler werden würden."

Großartige Kaderveränderungen werde es aller Voraussicht nach keine geben. "Nur wenn sich etwas ergibt." Ein Spieler steht kurz vor der Unterschrift.

von Redaktion

Fotoslide: RIPU-Sportfotos