Nach 144 Spielen ist Schluss: Judenburg-Coach Alex Liusu wirft das Handtuch!

Sein erstes Spiel auf der Trainerbank des FC Stadtwerke Judenburg abslovierte Alex Liusu am 31. August 2013. Seitdem hatte der Fußballkenner ununterbrochen das Sagen bei den Obersteirern. In Summe sind es 144 Partien geworden, 73 davon konnte er gewinnen. Im Juni 2015 führte er die Judenburger in die Oberliga Nord. Seitdem war es die Zielsetzung des Clubs, nach Möglichkeit um den Aufstieg in die Landesliga mitzuspielen. Als das auch zuletzt mit einem sehr starken Kader nicht gelungen ist, stellte sich der Trainer die Gewissensfrage. Demnach stellt der 49-jährige sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Dazu Sektionsleiter Boris Schmidt: "In der gemeinsamen Zeit ist Alex zu einem wirklichen Freund geworden. Er hat bis zum Schluss engagiert und akribisch mit dem Team gearbeitet und alles versucht. Er hat viel für den Verein geleistet. Das werden wir nicht so schnell vergessen. Ich bedanke mich für seinen großen Einsatz für diesen Verein und wünsche ihm für seine sportliche Zukunft alles Gute.“

 

Ein Nachfolger soll demnächst präsentiert werden

Alex Liusu erklärt seinen Schritt folgend: "Es ist mir schwer gefallen, aber ich bin zum Entschluss gekommen, dass es das Beste ist, den Platz als Cheftrainer des FC Stadtwerke Judenburg 'frei' zu machen, obwohl ich spüre, dass der Sektionsleiter, das Trainer- und Betreuerteam, zu mir und meiner Arbeit stehen und diese respektieren und honorieren.“ In den kommenden Tagen leitet Christoph Karner das Training. Karner wird auch im nächsten Meisterschaftsspiel am Freitag beim SC Pernegg als Hauptverantwortlicher auf der Bank sitzen, sollte bis dahin kein langfristiger Nachfolger gefunden werden. "Es ist verdammt schwer kurzfristig einen passenden Trainer aus dem Hut zu zaubern“, hadert Schmidt. „Dennoch muss man handeln. Wir werden nun intensiv einen geeigneten Nachfolger suchen, den wir möglichst zeitnah präsentieren wollen.“

Luisu Bildgroße andern

Trainer Alex Liusu, der knapp 6 Jahre in Judenburg das Traineramt inne hatte, erklärte etwas überraschend seinen Rücktritt.

 

Photo: Richard Purgstaller

by: Ligaportal

 

  

 

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