Spielberichte

Kapfenberg: Eine Ära geht zu Ende – Rene Pitter nimmt Abschied!

Eine Ikone verlässt den Verein! Nach über 15 Jahren als Spieler und Trainer im Diensten der KSV 1919 beendet Rene Pitter seine Tätigkeit bei den Falken. “Pitti“ legt sein Amt als Co- und Amas-Trainer mit sofortiger Wirkung zurück und widmet sich einer neuen sportlichen Herausforderung, die sich mit seinem Beruf als Polizist vereinbaren lässt. Die hat er beim FC Kindberg-Mürzhofen gefunden. Beim Oberligisten wird er im Sommer ein Comeback auf der Trainerbank geben.

 

Die Entscheidung war keine einfache

Schweren Herzens gab Rene Pitter am vergangenen Samstag nach dem letzten Spiel gegen Amstetten mannschaftsintern seinen Abschied von der KSV 1919 bekannt. Nun ist es auch offiziell beschlossene Sache: “Pitti“ wird seine Falken nach über 15 Jahren verlassen. Dem 29-jährigen Veitscher, der seit 2003 ein Falke ist und in dieser Zeit durch seinen unermüdlichen Einsatz, seinen Ehrgeiz und unbändigen Willen als Spieler sowie als Trainer zu einer wahren Vereinsikone geworden ist, fiel diese Entscheidung sichtlich schwer: „Für mich geht natürlich eine Ära zu Ende. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schwer mir der Abschied und dieser Schritt fällt. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, nicht mehr in irgendeiner Form für den KSV tätig zu sein. Seit ich 2003 in den Falkenhorst gekommen bin, war der KSV wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Und deshalb ist das gerade alles andere als leicht für mich und deshalb bin ich auch traurig, dass diese schöne Zeit jetzt mehr oder weniger zu Ende ist. Aber auf Grund meines Berufes und der damit verbundenen ziemlich begrenzten Zeit, die mir für meine Aufgaben hier in Kapfenberg zuletzt geblieben ist, ist es sicherlich die beste Lösung und die richtige Entscheidung. Ich habe in den letzten Monaten leider feststellen müssen, dass sich mein Beruf bzw. die Ausbildung, die ich derzeit absolvieren, mit dem Profifußball bzw. mit meiner Tätigkeit beim Verein nicht 100%ig vereinbaren lässt. Und das war und ist für beide Seiten alles andere als optimal“, schildert er seine Beweggründe.

Die Tür steht weiterhin offen

„Ich werden den Verein, die Spieler, meine Mannschaft und meine Kollegen unheimlich vermissen. Mir wird die Arbeit hier irrsinnig fehlen, aber mir bleiben die schönen und wunderbaren Erinnerungen von mehr als 15 Jahren KSV. Ich hatte eine tolle Zeit, habe als Spieler und Trainer alles erlebt und deshalb bin ich sehr dankbar und wahnsinnig stolz, dass ich so lange Teil dieses Vereins sein durfte. Der KSV war immer eine Herzensangelegenheit und daher werde ich die Falken immer im Herzen tragen!“ Klingt nach endgültigem Abschied! Geht es aber nach Chef-Trainer Kurt Russ muss dieses Kapital noch nicht ganz vorbei sein: „So lange ich hier bin, kann er jederzeit wieder zurückkommen. Er war als Spieler und Trainer immer ein absolutes Vorbild. Auf ihn konnten wir und ich uns immer verlassen. Ein harter und akribischer Arbeiter - so wie ich - und deshalb haben wir so gut miteinander harmoniert und daher ist es auch sehr Schade. Ich hätte ihn sehr gerne als meinen Co-Trainer und Assistenten behalten und mit ihm weitergearbeitet. Aber natürlich ist dieser Schritt aus seiner Sicht absolut nachvollziehbar. Ich kann einfach nur Danke sagen und eines versprechen: Für Pitti steht die Tür bei mir immer offen!“

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Trainer Rene Pitter klatscht ab! Eineinhalb Jahrzehnte war er fest verankert mit dem Kapfenberger Fußballgeschehen. Jetzt gibt er ein Comeback beim Oberligisten Kindberg-Mürzhofen.

 

Ganz ohne Fußball gehts doch nicht

Zunächst steht neben der Fortsetzung seiner beruflichen Ausbildung auch eine neue sportliche Herausforderung an. Rene wird ab Sommer das Trainerzepter bei FC Kindberg-Mürzhofen übernehmen. „Ich will natürlich weiterhin zumindest nebenbei im Fußball tätig sein und habe die Möglichkeit bekommen, als Trainer zu Kindberg (dort war ich bereits von 2017 – 2018 als Coach tätig) zurückzukehren und dieses Angebot möchte ich gerne annehmen. Das ist eine optimale Lösung für mich, neben meinen Job weiter als Trainer zu arbeiten“, erklärt Pitter. „Ich möchte mich jedenfalls beim ganzen Verein, bei allen Spielern und bei allen Mitarbeitern und bei Präsident Erwin Fuchs von ganzem Herzen bedanken. Mein ganz besonderer und größter Dank geht an Kurt Russ, der mich immer unterstützt hat! Es war immer eine große Ehre mit ihm gemeinsam auf dem Platz zu stehen! Und natürlich ein großes Dankeschön an alle, die mich in den letzten 15 Jahren begleitet und immer unterstützt haben!“

Der KSV 1919 sagt auf diesem Wege DANKE! DANKE für 15 Jahre unermüdlichen Einsatz! DANKE für 15 Jahre Herz und Leidenschaft! DANKE für 15 Jahren, in denen du Alles für uns gegeben hast! DANKE für 15 Jahre Rene Pitter! Du wirst immer einer von uns bleiben! Und in diesem Sinne wünschen wir dir Alles Alles Gute und viel Erfolg für deine neue Aufgabe bzw. deine berufliche Laufbahn!

 

Photo: Richard Purgstaller

Textquelle: KSV 1919

by: Ligaportal

 

 

 

 

 

 

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