Derbysieg: ESV Knittelfeld fügt den Unzmarktern die vierte Pleite infolge zu!

Am 7. Spieltag kam es in der Oberliga Nord zum Aufeinandertreffen des SV ET KÖNIG Unzmarkt-Frauenburg mit dem ESV Knittelfeld. Und dabei konnte die Früstük-Truppe einen deutlichen Derbysieg unter Dach und Fach bringen. Was gleichbedeutend damit ist, dass die Eisenbahner nach diesem zweiten Saisonsieg mit 8 Punkten am 10. Platz zum antreffen sind. Die Unzmarkter weisen zwei Zähler weniger auf und müssen aktuell mit dem drittvorletzten Rang Vorlieb nehmen. Der Spielleiter war Gerd Adanitsch, assistiert wurde er von Senaid Covic und Guido Müller. 125 Zuseher waren im Murstadion mit von der Partie.

 

Knittelfeld agiert sehr abgeklärt

Zu Beginn der Begegnung halten sich die Spielanteile die Waage. Beide Mannschaften sind noch auf der Suche nach der nötigen Konstanz. Demzufolge ist man vorerst einmal damit beschäftigt, die Stärken und Schwächen des Gegenübers auszuloten, bevor man den Schritt in die Offensive wagt. Nach diesem gegenseiten Abtasten sind es aber die Gäste, die das Zepter an sich reißen. Mit der ersten nennenswerten Möglichkeit gelingt es in der 20. Minute in Führung zu gehen. Nach einer Freistoßvorlage ist es Ardian Jasari, der per Kopf mit dem 0:1 zur Stelle ist. Nur zehn Minuten später kommt es bereits zum 0:2. Michael Platzer versenkt das Leder dabei aus 16 Metern unter die Latte. Daraufhin nimmt das Derby Fahrt, wenngleich die Hainzl-Schützlinge doch sparsam mit Torchancen umgehen - Halbzeitstand: 0:2.

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In der 85. Minute markierte ESV-Kapitän Christian Zachorjansky beim Derby in Unzmarkt  den 0:3-Spielendstand.

 

Unzmarkt mit viel Luft nach oben

Im zweiten Durchgang werfen die Unzmarkter noch einmal alles in die Waagschale, um doch noch etwas Gewinnbringendes verbuchen zu können. Aber die Gäste erweisen sich als harte Nuss, die es erst zu knacken gilt. ESV Knittelfeld macht das weiterhin sehr geschickt. Man lässt den Gastgeber anlaufen, um dann im schnellen Gegenstoß erfolgreich zu sein. In der 53. Minute schrammen die Gäste nur ganz knapp am 0:3 vorbei. So bleibt die Unzmarkter Hoffnung aufrecht, möglicherweise das Spiel doch noch zu drehen. Aber bei den Hausherren bleibt es bei Stückwerk, die ESV'ler bleiben das gefährlichere Team. In der 85. Minute fällt die endgültige Entscheidung. Christian Zachorjansky zirkelt das Leder aus 16 Metern punktgenau in den Winkel - Spielendstand: 0:3. In der nächsten Runde gastiert Unzmarkt in Schladming. ESV Knittelfeld besitzt gegen Obdach den Heimvorteil.

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So wie hier der Unzmarkter Rene Zisser gegen Michael Wolf wurde beim Derby um jeden Freiraum gekämpft und gerangelt.

 

SV UNZMARKT - ESV KNITTELFELD 0:3 (0:2)

Torfolge: 0:1 (20. Jasari), 0:2 (30. Platzer), 0:3 (85. Zachorjansky)

 

Photos: Richard Purgstaller

by: Ligaportal/Roo

 

 

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