Nach sechs Partien auf Platz sechs und damit sechs Plätze gut gemacht

altDie Überraschung der sechsten Runde in der Oberliga Süd-Ost lieferte sicher SV Ilz bei Landesliga-Absteiger UFC Fehring. Die Gäste von Trainer Werner Ostermann knackten die Hausherren verdient mit 2:0. Neben den Toren von Andreas Djukic und Martin Kaindl fanden die Ilzer nämlich noch viele weitere Möglichkeiten vor, konnten die Chancen allerdings nicht in Zählbares ummünzen. Trotzdem macht Ilz mit diesen drei Punkten gleich sechs Plätze gut und ist nach sechs Partien Tabellensechster. Die Fehringer stehen bei einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen, zwei Uentschieden und zwei Niederlagen und rangieren als Ligaachten, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück.

"Mit diesem Ergebnis kann man nur zufrieden sein", freut sich Ostermann noch immer über die den unerwarteten Erfolg, lässt aber trotzdem aufhorchen. "Wir sind schon dorthin gefahren, um zu gewinnen. Dass es dann auch wirklich klappt, ist etwas Anderes." Zwei Mal war Patrick Mild der Assistgeber - beide Male mit einem Stanglpass. Einmal in der 33. Spielminute, wo er Martin Kaindl in Szene setzte. Ein zweites Mal bediente er Andreas Djukic und das kurz nach Wiederbeginn in der zweiten Halbzeit. Scheinbar war Mild aber übermotiviert, denn in der 90. Minute kassierte er die Gelb-Rote Karte wegen Kritik und muss nächste Woche zuschauen. Drei Minuten zuvor schickte Schiedsrichter Jürgen Salchenegger Alen Djukic unter die Dusche. Am Ergebnis änderten die beiden Ausschlüsse allerdings nichts mehr.

Kollektiv als Ass

Es funkioniere von Partie zu Partie besser. "Wir haben nicht diese Einzelkönner, können daher nur über taktische Disziplin und über das Kollektiv erfolgreich sein. Mir hat das aber schon ganz gut gefallen. Wir hätten aber unsere Torchancen nützen müssen. Die Vorbereitungszeit war kurz. Es ist logisch, dass eine neu zusammengestellte Mannschaft Zeit braucht." Auch mit dem bisherigen Saisonverlauf ist er zufrieden. Kann er auch sein, immerhin ging seine Elf erst einmal als Verlierer vom Platz. "Mit ein wenig Glück hätten wir wahrscheinlich zwei Punkte mehr auf dem Konto, aber so ist Fußball eben", so Ostermann.

von Redaktion

 

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