Pöllau holt Dreier in Frannach

altaltMehr drin gewesen wäre am Sonntagnachmittag für den SV Frannach. Die Mannschaft von Trainer Manfred Kohlbacher musste sich vor eigenem Publikum gegen Titelmitfavorit TSV Pöllau mit 0:2 geschlagen geben. Es wäre deswegen mehr drin gewesen, weil man schon in der ersten Halbzeit teilweise gute Möglichkeiten gegelassen hatte. So trafen Simon Kramberger und Christian Jokesch zum am Ende trotzdem verdienten Sieg für die Pöllauer. Frannach startet damit mit einer Niederlage in die neue Spielzeit. 

Frannach startet gut in das Match und versteckt sich entgegen der Erwartungen nicht. Man spiel nach vorne und findet schon in der ersten Viertelstunde zwei gute Möglichkeiten vor, kann diese aber nicht nutzen. Pöllau lässt den Gegner spielen und wird selbst nur über Standardsituationen gefährlich. Insgesamt ist Pöllau aber die bessere Mannschaft, geht aber nicht volles Risiko und spielt auf Abwarten. So vergeht die erste Halbzeit und es geht mit einem 0:0 in die Pause. 

Wer die Chancen vorne nicht nutzt, bekommt hinten das Tor

Der zweite Durchgang beginnt mit einer Riesenchance für die Frannacher. Kevin Frisch läuft alleine auf Goalie-Rückkehrer Florian Faist zu, haut das Leder aber tatsächlich über das Tor - das hätte die Führung sein müssen. Praktisch im Gegenzug stellen die Gäste aus Pöllau auf 1:0. Simon Kramberger bekommt den Ball auf der rechten Seite, zieht nach hinein und trifft in die lange Ecke. In Folge nehmen die Frannacher Hausherren immer mehr Risiko und öffnen so Räume für Pöllau. Das wird in der 80. Minute zum Verhängnis. Christian Jokesch schließt einen Konter zur Entscheidung ab. Nach einer weiteren Halbchance ist die Partie vorüber. 

Christoph Scheer (Sportlicher Leiter Frannach): "Heute wäre sicher mehr drin gewesen. Das steht für mich fest. Einen Punkt hätten wir uns meiner Meinung nach auch verdient gehabt. Aber so ist das eben. Wenn du selbst das Tor nicht schießt, bekommst du es. Unser Jungspund hat hier die Nerven verloren. Schade darum - wir müssen eben weiterarbeiten. Auch wenn die nächsten Runden nicht einfacher werden."

 

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