Bad Waltersdorf rettet einen Punkt, aber verpasst die endgültige Entscheidung im Abstiegskampf

Es hätte so einfach sein können, wenn die Tus Bad Waltersdorf aus den vergangenen drei Partien einen Sieg geholt hätte. Nach den Niederlagen gegen Pöllau und Fehring reichte es aber auch am Freitagabend gegen den TSV Kirchberg an der Raab nicht zu einem vollen Erfolg. Am Ende müssen die Waltersdorfer sogar noch froh sein, dass man überhaupt einen Punkt mitnehmen konnte. Bis zur 89. Minute war es nämlich 1:0 für Kirchberg gestanden und erst ein Elfmeter durch Martin Schalk fixierte das späte 1:1.

Damit kommt es in der letzten Runde zum Fernduell zwischen Bad Waltersdorf, Weiz II und St. Stefan. Auch Krottendorf und Vorau haben nach ihren Siegen noch Chancen auf den Klassenerhalt, aber für sie führt der Weg wohl über die Relegation. Außer Fürstenfeld kann sich auf direktem Wege in der Landesliga halten, dann wäre auch der Zwölftplatzierte der Oberliga Süd noch fix gerettet. 

"Holen in Pischelsdorf drei Punkte"

"Wir werden jetzt alles daran setzen, um in Pischelsdorf einen Dreier zu holen. Sollte uns das nicht gelingen, müssen wir auf Fürstenfeld hoffen, aber ich bin felsenfest von einem Sieg überzeugt", sagt Waltersdorf-Sektionsleiter Adnan Mujagic. Seine Mannschaft beginnt eigentlich ab der ersten Minute sehr druckvoll. Man merkt, dass es für Bad Waltersdorf um alles geht und genau so tritt die Mannschaft auch auf. 

In der 35. Minute kommt es dann aber zur kalten Dusche. Kirchberg bekommt bei einem seiner ersten Angriffe zirka 18 Meter vor dem gegnerischen Tor einen Freistoß zugesprochen. Christian Hasenburger tritt an und verwandelt zum 1:0. Ein Treffer, der locker verhindert werden hätte können, da die Mauer für den Schützen eine Lücke geöffnet hat.

Schloffer hält Bad Waltersdorf im Spiel

Die Hausherren spielen jedenfalls weiter munter nach vorne, aber öffnen damit immer wieder Räume für Kirchberger Konterstöße. Bei zwei bis drei Situationen rettet Waltersdorfs Schlussmann Schloffer in allerhöchster Not. Und dann kommt es tatsächlich noch zu einer spielentscheidenden Szene in der 89. Minute. Dominik Mild kann sich im Zweikampf gut durchsetzen, zieht dann in den Strafraum und wird von einem Gäste-Spieler zurückgerissen - Elfmeter.

Martin Schalk tritt an und verwandelt zum so wichtigen 1:1-Ausgleich. In der 92. Minute fliegt dann noch Christoph Reichl von den Hausherren wegen groben Foulspiels vom Platz. Am Ergebnis ändert das aber nichts mehr.

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