Mit der Heimstärke hat Kainbach die Tabellenmitte erobert!

Der Union SV Kainbach-Hönigtal hat in der Hinrunde ein Auf und Ab erlebt. Nach einigen knappen Spielen und einer beeindruckenden Heimstärke konnte man sich in der Mitte der Tabelle platzieren. Mit 13 Punkten aus sieben Spielen ist man das drittbeste Heimteam der Liga, auswärts jedoch tat sich die junge Mannschaft, die neu zusammengewürfelt wurde sehr schwer, was sich an nur drei Punkten auch gut erkennen ließ.

"Man spürt sehr viel Energie auf und neben dem Platz"

Der neue Trainer, Richard Wemmer, war sehr zufrieden mit seinen Spielern aber bemängelte auch, dass man manche Spiele einfach zu leicht aus der Hand gegeben hat. Er musste sehr oft auf Stammspieler verzichten und deshalb war es ihm nicht möglich, eine gewisse Konstanz aufrechtzuerhalten. "Man hat gemerkt, dass die Truppe nach dem letzten Sieg der Herbstsaison viel Energie tanken konnte und sie auch mitnahm in das neue Jahr, sie beweisen es derzeit bei den Testpielen und im Training". 

Aus der Sicht des Klubs musste man leider einige Stammspieler abgeben, diese sind: Rene Knödl, der zu Leibnitz gewechselt ist, Julian Hötzl, der die Mannschaft in Richtung Kumberg verließ, Cristian Tomas Ciorcason, der sich für Grambach entschieden hat und außerdem Phillip Medved und Georg Herzog, die einen anderen beruflichen Werdegang anstrebten. Man konnte aber auch mit Philipp Petz (Mittelfeld), Stefan Wenter (Verteidiger) und Fabian Koch (Verteidiger) drei neue Spieler verpflichten. Der Trainer kann auf fast alle Spieler zurückgreifen, bis auf die beiden Langzeitverletzten Koch Julian und Zartl Alexander.

Mit Testspielen Stabilität in die Mannschaft bringen

In den nächsten paar Wochen wird der Union SV Kainbach-Hönigtal einige Testspiele absolvieren, um mehr Stabilität und Konzentration auf den Platz zu bringen. Unter anderem spielt man am 28.02 gegen Gössendorf, am 02.03 gegen Weinitzen, am 06.03 gegen Mooskirchen und am 13.03 gegen Raiffeisen Eichkögl. "Wir wollen unsere Jungs mit den Testspielen näher zusammenbringen, um in der Rückrunde mit Teamgeist und Zusammenhalt unser Ziel, in der oberen Tabellenmitte zu stehen, zu bewerkstelligen. Die Entwicklung als Mannschaft steht dabei ganz oben, um in der Zukunft auch um die besten Tabellenplatzierungen mitzuspielen". 

Zuletzt meinte Chefcoach Richard Wemmer, dass man Werndorf den begehrten ersten Tabellenplatz nicht mehr wegschnappen könne. Ob und wie seine Mannschaft die Rückrunde meistern wird, wird man spätestens im Sommer sehen. 

 

Dominik Kicker