Stattegg wartet unterm neuen Trainer weiterhin auf den ersten Punktgewinn

Der FC Stattegg versucht alles, um den Abstieg aus der Unterliga Mitte in dieser Saison noch irgendwie zu verhindern. Vor zwei Wochen wurde sogar noch der Trainer getauscht. Die Zeit von Willibald Seidl ist somit Geschichte. Für ihn übernimmt sein bisheriger Co-Trainer und früherer Jugend-Coach Thomas Zojer. Zojer gab bereits in der Vorwoche sein wenig erfolgreiches Debüt gegen Kainbach (0:3). Am Samstagnachmittag folge die Partie gegen die Sportunion Hitzendorf. Am Ende gab es auch zuhause nichts zu holen, Hitzendorf siegte mit 3:2 (3:1). Aber zumindest war spielerisch schon eine Verbesserung zu erkennen.

"Obwohl wir mit einem 1:3 in die Pause gegangen sind, haben wir eine gute erste Halbzeit abgeliefert. Jetzt geht es darum, die individuellen Fehler abzustellen und über 90 Minuten konzentriert zu spielen. Dann werden wir auch bald die Punkte einfahren", sagt Neo-Coach Zojer.

Stattegg startet optimal

Seine Mannschaft startet eigentlich optimal in die Begegnung. Bereits nach zwölf Minuten stellt Haris Medjedovic nach einer Balleroberung und einem schnellen Konter auf 1:0. Die Führung hält aber nicht lange, denn bereits zehn Minuten später ist Hitzendorf erstmals erfolgreich. Stattegg spielt in Bedrängnis einen Rückpass zu Torhüter Mehdi Rahemi. Dieser ist sich nicht sicher und klaubt die Kugel auf. Schiedsrichter Amtmann entscheidet acht Meter vor der Torlinie auf indirekten Freistoß und den verwandelt Thomas Bernsteiner zum 1:1.

In der 39. Minute geht Hitzendorf dann erstmals in Führung. Bei einer Kontersituation ist die Stattegger Hintermannschaft unsortiert und so ist es für Michael Seufzer ein Leichtes auf 2:1 zu stellen. Unmittelbar vor der Halbzeitpause gelingt sogar noch der dritte Treffer. Nach einem Eckball, ist Peter Willenshofer am Fünfer völlig frei und köpfelt zum 3:1.

Anschlusstreffer kommt zu spät

Nach dem Seitenwechsel gibt Stattegg noch einmal alles, aber kommt erst zu spät zum Anschlusstreffer. Serhat Aktas kann mit einem platzierten Weitschuss auf 2:3 verkürzen (85.), der Ausgleich will aber nicht mehr gelingen.

 

 

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