Grambach kommt nach Sieg über Stattegg dem direkten Klassenerhalt immer näher

Schön langsam wird es für Kumberg und Hausmannstätten richtig eng. Nachdem der SV Grambach am Samstagabend beim FC Stattegg mit 2:0 (1:0) gewinnt und damit den dritten Erfolg in Serie feiert, fehlen zu den beiden Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg nur mehr drei Punkte. Grambach hält in der Unterliga Mitte derzeit bei 23 Zählern, Kumberg und Hausmannstätten bei 26. Zumindest der Relegationsplatz dürfte aber schon abgesichert sein, denn Gratkorn II hat bereits sechs Zähler Rückstand auf die Glashüttner-Elf.

Ganz anders sieht es indes bei den Hausherren aus. Stattegg hat nach der Pleite als Tabellenletzter bereits elf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz - bei nur noch vier Runden zu spielen. "Für uns war das ein ganz schweres Spiel. Ich weiß wirklich nicht, warum diese Mannschaft an der letzten Stelle steht, aber die spielen richtig guten Fußball", sagt Grambach-Trainer Harald Glashüttner über den Gegner.

Stattegg bringt den Ball nichts aus dem Gefahrenbereich

Für seine Mannschaft beginnt die Partie eigentlich wunschgemäß. Bereits nach zehn Minuten bringen die Grambacher bei einer Standardsituation den Ball gefährlich in den Strafraum. Stattegg verabsäumt es, die Kugel zu klären uns so ist es Felix Ohersthaller, der am schnellsten reagiert und auf 1:0 stellt.

Danach passiert eigentlich lange Zeit nichts in der Partie. Beide Teams versuchen zwar offensiv nach vorne zu spielen, aber meist enden die Angriffe an der gegnerischen Sechzehnmeter-Linie. So geht es wenig überraschend mit dem 1:0 in die Pause. Nach der Pause verändert sich das Spielgeschehen bis zur 75. Minute nicht wirklich, dann allerdings geht den Hausherren die Kraft aus. Grambach kann durch Grosse, Glashüttner, Ohersthaller und Co fast Chancen im Minutentakt herausspielen. 

Grosse sorgt für die Entscheidung

Der zweite Treffer will aber erst in der Nachspielzeit fallen. Nach einem schnellen Outeinwurf, kann sich Patrick Gerhard über links gut durchsetzen, bringt dann den Ball zur Mitte und dort steht Wolfgang Grosse und lässt sich diese Chance nicht entgehen - 2:0. 

 

 

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