Rapid Kapfenberg schießt sich mit 5:1 gegen SV St. Gallen zum Klassenerhalt

Am Samstag trafen der ASC Rapid Kapfenberg und der SV St. Gallen im Rahmen der Relegation aufeinander. Es war das Rückspiel, das Hinspiel konnte St. Gallen mit 4:3 für sich entscheiden. Im Retourspiel dominierte nun Kapfenberg das Geschehen von Beginn an und sicherte sich mit einem beeindruckenden 5:1-Sieg den Verbleib in der Unterliga Nord A, während St. Gallen weiterhin in der Gebietsliga Enns spielen muss.

St Gallen verliert gegen rapid Kapfenberg mandl 2024 06 17

Starke Kapfenberger

Von Beginn an zeigte sich Kapfenberg als das spielbestimmende Team. Bereits in der 26. Minute gelang Alexander Prietl der erste Treffer nach einem Abpraller. Nur acht Minuten später erhöhte Oscar Weiß auf 2:0, ebenfalls nach einem Abpraller.

Mit einer klaren Führung ging Kapfenberg in die Halbzeitpause, während St. Gallen Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden. In der zweiten Halbzeit setzte Kapfenberg seinen dominanten Auftritt fort. In der 63. Minute erzielte der eingewechselte Jovan Vlacic das 3:0 per Kopf nach einer Ecke. Kurz darauf fiel das 4:0 durch Jakob Aigner in der 82. Minute.

St. Gallen konnte in der 84. Minute durch Imre Biro einen Ehrentreffer erzielen, der nach einer Kombination mit Selle und Hager zum 4:1 führte. Doch Kapfenberg ließ sich nicht beirren und stellte den alten Vorsprung nur wenige Minuten später wieder her. Ivan Brtan traf in der 90. Minute zum 5:1-Endstand.

Das Spiel endete mit einem deutlichen Sieg für Kapfenberg, das über die gesamte Spielzeit die spielerisch überlegene Mannschaft war. St. Gallen zeigte nur gelegentlich gute Ansätze und konnte die starke Defensive von Kapfenberg kaum überwinden.

Stimme zum Spiel: 

Lukas Liess (Trainer St. Gallen): "Es war für uns das erwartet schwere Auswärtsspiel gegen einen spielstarken Gegner. Leider verwerten wir unsere ersten beiden Chancen nicht und bekommen dann aus zwei individuellen Fehlern zwei Tore. In der Halbzeit haben wir einige Dinge angesprochen und umgestellt, waren danach viel besser im Spiel und haben auch gute Möglichkeiten. Die Kapfenberger haben uns dann ausgekontert und das Spiel so für sich entschieden. Alles in allem muss man sagen, dass am Ende dennoch die bessere Mannschaft oben geblieben ist. Wir waren in diesen beiden Spielen einfach nicht auf unserem Toplevel, wenn dir dann noch wichtige Führungsspieler ausfallen, wird das Unterfangen doppelt so schwer. Trotzdem bin ich wahnsinnig stolz auf diese Mannschaft und die Saison, die wir gespielt haben."

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