Die Meister - Teil 24: Proleb: Im Frühjahr eine Klasse für sich

 

altDer FC Proleb hat es tatsächlich geschafft. Die Mannschaft von Trainer Rene Lerch gewann am letzten Spieltag gegen Oberwölz auswärts mit 2:0 und sicherte sich damit den Meistertitel in der Unterliga Nord B. Als beste Rückrundenmannschaft wies man sämtliche Konkurrenten, allen voran Kraubath, in die Schranken. Im 24. Teil unserer Serie "die Meister der Steiermark" haben wir uns die Saison der Proleber noch einmal genauer angeschaut und blickten gemeinsam mit Sektionsleiter Markus Prein auch schon ein wenig in die Zukunft, in der man in der Oberliga Nord für Furore sorgen will.

Mit zwei Punkten Vorsprung krönten sich die Proleber zum Meister. Eine bärenstarke Rückrunde sorgte für den Titelgewinn, denn zur Saisonhalbzeit lag man gerade einmal auf Rang sieben mit unglaublichen zehn Punkten Rückstand auf Herbstmeister Hinterberg. Sensationell dann aber, was die Lerch-Truppe im Frühjahr ablieferte. Man gewann zehn von 13 Spielen, spielte zwei Mal Remis und kassierte nur eine einzige Niederlage. Zum Vergleich: Das zweitbeste Rückrundenteam Pernegg holte um acht Punkte weniger. "Unser Vorteil war, dass wir die meiste Zeit mit der gleichen Mannschaft spielen konnte. Es gab so gut wie keine Verletzten und Sperren. Das ist natürlich ein immenser Vorteil, wenn man immer mit der gleichen Aufstellung und Formation spielen kann. Ich kann mich nur an eine Sperre erinnern", sagt Sektionsleiter Prein.

Titel schon abgeschrieben

Gerechnet hat aber auch der Funktionär nicht mit dem Titel. "Wenn du so eine Hinrunde spielst, dann rechnest du nicht mehr damit. Das ist ganz normal. Im Frühjahr ist dann einfach alles aufgegangen." Erstmals tatsächlich an den ersten Platz geglaubt hat Prein nach dem Derbysieg gegen Niklasdorf. "Wenn wir das Spiel verloren hätten, wäre wahrscheinlich Niklasdorf dort, wo wir jetzt sind. Das war unser Schlüsselspiel und das haben wir Gott sei Dank klar und hochverdient gewinnen können."

Ziel: Klassenerhalt

Für die neue Saison hat man sich bereits eine Marschroute zurechtgelegt. "Unser Ziel ist der Klassenerhalt, erwarten uns mit dem Aufsteigerbonus aber doch ein paar mehr Punkte. Insgesamt glaube ich, dass wir mit einigen Mannschaften in der Oberliga Nord leistungstechnisch im gleichen Boot sitzen. Ich machte mir keine großen Sorgen." Dennoch wird man auf dem Transfermarkt aktiv werden bzw. wurde bereits aktiv. Philipp Rabensteiner von Gebietsligist St. Peter/Fr. wechselt nach Proleb. Ein weiterer Spieler soll noch kommen. Der Rest an neuen Gesichtern soll der eigene Nachwuchs bilden.

von Redaktion

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?