Kraubath: Gelingt es interimistisch die Talsohle zu durchqueren?

Nicht wirklich wunschgemäß verlief die Meisterschaft bislang für den TUS Kraubath in der Unterliga Nord B. Was dann auch dazu führte, dass man sich nach nur 5 Spielen von Trainer Jürgen Kogler trennte. Schon im Herbst 2019, als Kogler die Mannschaft im Finish übernahm, wehte dem Coach ein rauer Wind entgegen. Als Letzter blieb man dann aber aufgrund des coronabedingten Abbruchs vom Abstieg verschont. Auch diesmal lief es bis jetzt nicht wirklich so, wie man sich das in Kraubath vorgestellt hat (5 Spiele - 3 Punkte).

 

Karner

(Bei seinem ersten Einsatz als interimistischer Trainer konnte der verletzte Kapitän Kevin Karner, mit den Kraubathern, gegen St. Margarethen/Kn. remisieren)

 

Noch ist man auf Trainersuche

Schon im Herbst 2019 wurde mit dem Vorstand, der Sportlichen Leiterin, Gerlinde Kogler und dem neuen Trainer Jürgen Kogler der Fahrplan für die Zukunft des TUS Kraubath festgelegt. Mit jungen, talentierten Spielern aus der Region und den verbliebenen Routiniers hat man eine komplett neue Mannschaft geformt, mit welcher man sportlich und auch wirtschaftlich Punkten wollte. Die Auslosung teilte den Kraubathern gleich zu Saisonstart den Titelaspiranten Rapid Kapfenberg zu, der dann letztlich doch eine Nummer zu groß war. Zu allem Unglück musste man in Folge auf zwei der wichtigsten Spieler verletzungsbedingt verzichten, was sich gegen den Tabellenletzten Pöls, schmerzlich mit einer bitteren 1:2-Niederlage auswirkt. Jürgen Kogler, der dafür bekannt ist, gerne mit jungen Spielern zu arbeiten, legte nach diesem Spiel sein Traineramt nieder. Die Mannschaft wird momentan interimsmäßig vom verletzten Kapitän Kevin Karner geleitet. Beim ersten Spiel schaffte man es zuhause gegen ein noch unbesiegtes St. Margarethen/Kn. ein beachtliches 1:1-Unentschieden zu erkämpfen. Am Samstag, 17. Oktober (14:00 Uhr) geht es nach Lobmingtal.

 

Photocredit: Richard Purgstaller

by: Ligaportal/Roo