Zenit noch nicht erreicht: St. Margarethen/Kn. mit Luft nach oben

Beim FC KBG St. Margarethen/Knittelfeld schafft man es in der Unterliga Nord B einmal mehr, in der Herbstrunde erfolgreich den Mann zu stellen. Es ist schon beachtlich wie sich der erst im Jahre 1997 gegegründete Verein konstant stark präsentieren kann. Nach 9 Jahren in der Gebietsliga Mur gelingt es im Sommer 2016 den erstmaligen Sprung in die Unterliga zu bewerkstelligen. Aktuell bestreitet man dort bereits die 7. Saison. Dabei reicht es in der Spielzeit 18/19 sogar zum Vizemeistertitel. Davon ist die Bergmayer-Truppe zur Zeit nicht wirklich weit entfernt. Demnach sollte man nach Möglichkeit die Murtaler im Frühjahr mit am Zettel der gefährlichen Außenseiter haben.

 

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Trainer Christoph Bergmayer ist sich bewusst darüber, dass noch einiges an Luft nach oben gegeben ist.

 

Ligaportal: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft nach der guten Hinrunde? 

Trainer Christoph Bergmayer: "Die Stimmung passt bzw. ist in Ordnung. Obwohl der Herbstdurchgang nicht immer nach unseren Vorstellungen verlaufen ist. Es fehlte über weite Strecken an der nötigen Kontinuität. Die Spielzeit war ein Auf und Ab, erst im Finish waren wir dann voll im Bilde bzw. wurden alle drei Partien gewonnen. Aber es ist soweit bekannt wo der Hebel zum ansetzen ist. Unser Anspruch ist und bleibt es, im vorderen Drittel der Tabelle mitzuspielen. Dabei bleiben wir unserem eingeschlagenen Weg treu, auf eigene Nachwuchsspieler zu setzen."

 

Wie werdet Ihr die Wintervorbereitung anlegen?

"Ein Heimprogramm an die Spieler wurde ausgegeben. Ab Mitte Jänner werden wir wieder voll ins Trainings-Geschehen einsteigen. Geplant ist es auch wieder ein Trainingslager in Kroatien abzuhalten. Es kann aber auch der Fall sein, dass dieses diesmal im Burgenland über die Bühne gehen wird."

 

Wie steht es um Transferaktivitäten in der Winterpause?

"Es gibt keine Abgänge zu vermelden. Auch was die Zugänge anbelangt wird es zu einer ruhigen Zeit kommen. "Neu" sind zwei verletzte Spieler die wieder retour kommen werden. Es sind das erfreulicherweise Kapitän Lukas Weber und Defensivrecke Mario Moser."

 

Was muss im Frühjahr verbessert werden, um die gesteckten Ziele zu erreichen?

"Es gilt am eigenen Platz so konsequent aufzutreten, wie es uns im Herbst in der Fremde gelungen ist. Da mussten wir in 6 Spielen nur 3 Gegentreffer hinnehmen. Dabei ist es nötig mit mehr Selbstvertrauen zu agieren bzw. an die eigenen Stärken zu glauben. Denn nur mit der gewohnten Variablität im Spiel wird es nötig sein den erforderlichen Erfolg einzufahren."

 

Wie schätzen Sie die Tabellensituation ein, wer wird am Ende die Nase vorne haben?

"Ich denke doch dass St. Lorenzen/Kn. letztlich den längeren Atem haben wird. Eben weil man kadermäßig am breitesten aufgestellt ist. Dahinter werden sich St. Peter/Fr. und Zeltweg um die Stockerlplätze matchen."

 

Welche Teams haben Sie besonders überrascht?

"Der Lauf von Herbstmeister St. Peter/Fr. war so nicht wirklich vorhersehbar. Aber auch die Performance von Lobmingtal und Kraubath war über weite Strecken aller Ehren wird."

 

Welchen Tabellenplatz haben Sie für Ihre Mannschaft ins Auge gefasst?

"In erster Linie geht es uns darum die Mannschaft weiterzuentwickeln bzw. auf den nächsten Level zu bringen. Die eigenen jungen Spieler gilt es dabei nach und nach einzubauen. Letztendlich sollte dann schon ein Platz in den Top-5 herausschauen."

 

Fotocredit: RIPU

by: Roo