Nichtantreten: Die Begegnung zwischen Birkfeld und Weiz II fand nicht statt

Ganz Birkfeld war auf den Beinen und wollte die Begegnung in der Unterliga Ost zwischen dem RB Felber Schokoladen Birkfeld und dem SC Elin Weiz II sehen. Die Funktionäre aus Birkfeld hatten sich für dieses Spiel auch wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm, selbstverständlich alles im Rahmen der Covid19-Verordnungen, ausgedacht. Die Kantinendamen, Fans und auch die Spieler der Heimmannschaft waren bereit für dieses Fussballfest. Die Gäste aus Weiz machten den ambionierten Gastgebern aber einen Strich durch die Rechnung. Sie reisten zwar mit Sack und Pack an, meldeten aber eine halbe Stunde vor Spielbeginn einen Coronna-Verdachtsfall an und wollten nicht aufs Spielfeld. Die Begegnung wurde nicht ausgetragen und mit einem Nichtantreten gewertet. Die Entscheidung liegt jetzt beim Steirischen Fussballverband.

Stimmen zum Nichantritt:

Raphael Thonhofer, Sektionsleiter Birkfeld:

"Wir haben für die Fans alles vorbereitet, die Vorgangsweise von Weiz II stimmt mich ein bisschen traurig. Sie hätten es vorher auch schon melden können, nicht erst kurz vor dem Spielbeginn. Dann hätten wir uns viel Arbeit und Mühe erspart."

Ing. Klaus Temmel, Schiedsrichter:

"Die Mannschaft ist zu mir gekommen und hat mir mitgeteilt, dass sie nicht antreten wollen. Ich habe das zur Kenntnis genommen und im Spielbericht vermerkt. Das Spiel hat nicht stattgefunden. Sonst kann ich dazu nichts sagen."

Sandro Derler, Trainer Weiz:

„Wir hatten einen Coronna Verdachtsfall, aber noch keine behördliche Anordnung, was wir zu tun hatten. Der Gegner wollte und auch Teile des Verbandes wollten dass wir spielen. Aber ich als Trainer kann die Verantwortung dafür nicht übernehmen. Auch der Vorstand des SC Weiz wollte die Verantwortung nicht übernehmen, deshalb sind wir nicht angetreten. Um 17.35 teilte mir der Spieler mit, dass er abgesondert ist und mit keinem anderen in Kontakt treten dürfte. Am darauffolgenden Samstag wurde der Spieler getestet, mein Handeln war zu 100 % korrekt.“

 

by René Dretnik